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5 Tipps für dein Pinterest Profil

5 Tipps für dein Pinterest Profil

Pinterest ist auch bei uns in Deutschland endlich angekommen. In den USA schon lange als Ideenbuch beliebt, hat es sich hier erst ganz langsam in unsere Köpfe geschlichen. Wir gehen lieber zu Google  und suchen dort nach Antworten auf unsere Fragen. Die Bildersuchmaschine war erst einmal nur eine Randerscheinung. Dies hat sich allerdings geändert. Mittlerweile ist die einstige Social Media Plattform zu einer Suchmaschine für Bilder und Ideen geworden. Das bedeutet, dass Pinnen auch für Webseitenbetreiber immer interessanter wird, denn es ist zu einem nennenswerten Trafficliferant geworden. 

Die Plattform für kreative Blogger

Wenn du zur Gruppe der kreativen Blogger gehörst und auf deiner Webseite irgendetwas rund um das Thema Do it Yourself anbietest, ist Pinterest deine Plattform. In dem Online Kurs Bloggen für Kreative zeige ich dir ganz detailliert wie du Pinterest nutzt, um andere Menschen auf deine Webseite aufmerksam zu machen. Ein paar kleine Dinge kannst du allerdings schon vorab tun, um dein Pinterest Profil für Pinterest selber, Google und natürlich auch deine Nutzer interessant zu machen.

5 Tipps für dein Pinterest Profil

Auch auf Pinterest kannst du einiges tun, damit dein Profil nicht nur gefunden wird sondern eben auch von anderen abonniert wird.

1. Kenne deine Keywords (Suchbegriffe)

Jede Webseite hat ihr Thema und "steht für etwas". Das bedeutet auch, dass jede Webseite bestimmte Suchbegriffe hat, für die sie gefunden werden sollte. Du kannst das natürlich beeinflussen, indem du diese Keywords in deinen Texten, Überschriften und als Kategorienamen verwendest.
Genau so verhält es sich auch auf Pinterest. Benenne deine Boards mit den richtigen Suchbegriffen und gib ihnen detaillierte Beschreibungen. So stellst du sicher, dass nicht nur deine Leser wissen, was du pinnst sondern eben auch Pinterest (das dir in vorgeschlagenen Ergebnissen so neue User schickt) und auch Google, das mit Hilfe deiner Pins versucht Antworten auf die Fragen der User zu geben. Denn auch Google zeigt in seinen Suchergebnissen Pins an.

Pinterest Boards richtig benennen

Ganz egal, was du im Internet schreibst und egal wo du schreibst, nur, wenn du Google, YouTube, Pinterest oder welcher Plattform auch immer sagst, worum es in deinem Text, deinen Bildern oder Videos geht, wirst du gefunden.

In diesem Pin kannst du sehen, dass ich im Titel und in der Beschreibung das Keyword "Nähen" verwendet habe. So zeige ich Pinterest (und natürlich auch Google & Co.), worum es in meinem Pin geht.

Wenn ich alles richtig gemacht habe, erscheinen darunter dann verwandte Pins:

Pins rund um Nähen

Das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Bedeutet: Wenn du deine Pins und Boards richtig benennst, wird auch dein Pin unter verwandten Pins angezeigt und sorgt natürlich für zusätzlichen Traffic auf dein Pinterest Profil und natürlich damit auch auf deine Webseite.

2. Hab verschiedene Boards für deine Themen

Wenn du deine Blogartikel schreibst, nutzt du ja nicht in jedem Artikel dasselbe Keyword, oder? Genau so solltest du das auf Pinterest halten. Jedes Board hilft dir dabei rund um dein Thema zu "ranken". Einmal wirst du in den Suchergebnissen angezeigt, wenn jemand nach deinem Keyword sucht, einmal direkt auf Google und das nächste Mal neben anderen Pinterest Nutzern. Das geschieht aber nur, wenn du deine Boards und ihre Beschreibung mit den richtigen Keywords ausstattest.

Wenn du also als DIY Blogger rund um das Thema Garten schreibst, kannst du Boards wie "Pflanzen im Frühling", "Gemüse richtig anbauen" oder "Die schönsten Pflanzen im Sommer". Auch für mich als "Nichtwissende" geht aus den Namen für diese Boards durchaus hervor, dass sich in dem Profil - und damit auch auf dem dazugehörigen Blog - alles um das Thema Garten und pflanzen dreht.

Pinterest für Blogger

Wie du sehen kannst, dreht sich auf meinem Profil vieles um das Thema "Bloggen" (ich habe aber auch einige DIY Boards, da ich ja in vielen Kursen Kreativen zeige, wie sie ihre Produkte vermarkten können). Auch mein Profil lässt sich noch weiter optimieren. So ist das Thema Tiere nicht unbedingt passend (aber irgendwie so niedlich!) und natürlich könnte man auch noch für jedes Board ein Coverbild erstellen, so dass alles wesentlich einheitlicher aussieht.

3. Deine Pinterest Boards richtig benennen

Pinterest Suchbegriffe

Versuche bei der Benennung deiner Pinterest Boards nicht "niedlich", "witzig" oder "kreativ" zu sein. Straight to the point, also alles auf den Punkt gebracht, ist die bessere Alternative. Wenn mein Board "Rezepte für Blogger" "Schmackhaftes für Schreibtischtäter" heißen würde, hätte ich sehr wahrscheinlich wenig Chancen darauf, Traffic darüber auf mein Pinterest Profil oder gar auf meine Webseite zu bekommen. 
So schön Kreativität in vielen anderen Lebensbereichen gefragt ist, wenn du in den Suchmaschinen oder eben auch auf Plattformen wie Pinterest gefunden werden willst, nutze die Suchbegriffe, die deine Nutzer auch suchen.

Ein Eindruck von dem, was deine Nutzer suchen, bekommst du, wenn du die Pinterest "instant search" nutzt. Das bedeutet, dass du einfach ein Keyword in das Suchfeld eingibst und dir anschaust, welche Suchbegriffe angezeigt werden:

4. Optimiere die Beschreibung deiner Boards

Pinterest kann die schönen Bilder, die du zu deinen Boards hinzufügst, leider nicht sehen. Daher ist es eine gute Idee auch die Beschreibung deiner Boards zu optimieren und dort noch einmal mit den richtigen Keywörtern zu beschreiben, worum es in deinem Board geht.

Um die Beschreibung deiner Pinterest Boards zu bearbeiten, öffnest du ein Board und klickst neben dem Namen auf den kleinen Stift. In dem aufklappenden Fenster kannst du den Namen deines Boards und seine Beschreibung bearbeiten. Hier kannst du auch das Coverbild ändern.

Pinterest Boards Beschreibung bearbeiten

5. Bleib nahe an deinem Thema

Wenn du Pins zu deinen Boards hinzufügst oder aber Boards erstellst, versuche diese rund um dein Hauptthema zu wählen. Natürlich interessierst du dich auch für andere Dinge aber vielleicht versuchst du diese mit deinem Thema in Einklang zu bringen.
Ein Beispiel dafür ist mein Board zum Thema Essen. Natürlich müssen auch Blogger essen und die brauchen vielleicht andere Rezepte (eben weil sie viel sitzen und schreiben) als Menschen, die den ganzen Tag körperlich draußen an der frischen Luft arbeiten. So hast du immer ein "work around" und kannst auch Dinge, die zunächst vielleicht nicht zusammen gehören auf dein Pinterest Profil pinnen.

Bonustipp: Coverbilder

Obwohl ich irgendwann einmal einen ganzen Nachmittag damit verbracht habe, meine Pinterest Boards aufzuräumen und Pins den richtigen Boards zuzuweisen, habe ich es immer noch nicht geschafft, meinem Profil schöne Coverbilder zu geben. Das Resultat ist, dass mein Pinterest Profil etwas wie ein "Sammelsurium" aussieht, obwohl es, wie hier beschrieben, in vielen Bereichen wirklich hoch optimiert ist. Das muss sich ändern! Aus diesem Grund siehst du hier ein vorher/nachher Bild von meinem Pinterest Profil und natürlich eine Vorlage für dich, die du nutzen kannst, um die Coverbilder für deine Pinterest Boards schön zu machen.

Hier kannst du mir auf Pinterest folgen. Interessierst du dich mehr für DIY (Do-it-Yourself), dann ist das Pinterest Profil von der Angelika genau richtig für dich.

Auf meinem Pinterest Profil ist zwar alles geordnet und auch die Beschreibungen und Boards sind optimiert aber es sieht doch alles sehr "durcheinander" aus, ohne dass es so ist.

Coverbilder für meine einzelnen Boards erstelle ich mir, indem ich nun erst einmal zu Unsplash gehe. Wenn ich keine eigenen Bilder für meine Boards habe, finde ich dort kostenlose Bilder, die ich für alle Zwecke verwenden kann.

Pinterest Profil CMDacademy

Dazu musst du zunächst die Schriftart "SCHRIFTART" installieren und lädst dir dann die PSD Datei runter, um deine eigenen Coverbilder für dein Pinterest Profil zu erstellen.

Ein Bild bei Unsplash auswählen

Gib bei Unsplash (auf Englisch) das Keyword an, für das du ein Bild suchst. Wenn du das englische Wort nicht kennst, kannst du es dir bei Leo übersetzen lassen.

Nun suchst du dir ein Bild aus, das viele als Favorit markiert haben. Natürlich sollte dein Bild auch zu deinem Profil passen. Dennoch bekommst du so einen Eindruck davon, welche Bilder beliebt sind und die Menschen ansprechen.

Wenn du mit der Maus über das Bild gehst, siehst du ein Herzchen oben rechts in der Ecke, daran kannst du festmachen, wie häufig das Bild als Favorit gekennzeichnet wurde. 

Pinterest Cover Bilder

So sieht mein Board "Rezepte für Blogger" nach der Optimierung mit einem Coverbild aus:

coverbild für pinterest

Das kann sich doch schon eher sehen lassen, oder?
Ich habe eine kostenlose Schrift dafür verwendet. Schriften, die du nutzen kannst, findest du hier auf meinem Board Fonts. Die Vorlage, die du zur Erstellung der Bilder nutzen kannst, kannst du dir hier herunterladen.

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