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Braucht dein Onlinekurs zusätzliche Materialien?

Vor Kurzem habe ich mir den Onlinekurs "Digital Products Masterclass" auf Udemy gekauft.
Wenn mich Kurse vom Inhalt her interessieren und ich mir denke, dass ich mir den mal anschauen könnte, kaufe ich mir auch Onlinekurse. Meistens gibt es die bei Udemy für wenige Euros und ich kann sie 30 Tage lang zurückgeben - also kann ich nicht viel falsch machen, oder?

Nein, natürlich nicht. Wenn ich neues Wissen und neue Fähigkeiten erwerbe, kann ich in der Regel sowieso selten etwas falsch machen. Die einzige Frage, die sich stellt, ist letztlich, ob der Kurs mir die angepriesenen Fähigkeiten auch vermittelt und wenn ja, wie?

Wir haben uns ja schon angesehen, dass ganz verschiedene Aspekte notwendig sind, um aus einem Onlinekurs einen wirklich guten Kurs mit einem echten Lernerlebnis für die Teilnehmer zu machen. Warum ich den Onlinekurs, den ich gekauft habe, erwähne: Es ist ein richtig guter Kurs, weil er nicht nur aus 199 Videolektionen besteht sondern auch noch Artikel und ein "eBook" mit 233 Slides hat. 
Ich habe den Kurs noch nicht komplett durchgearbeitet. Was ich sagen will, ist, dass er sich sehr wertvoll anfühlt, weil er für den Preis unglaublich viel bietet. 
Natürlich kann man seinem Teilnehmer auch viel "Mist" bieten - daher ist viel nicht unbedingt immer gut. Aber: In diesem Fall gehe ich einmal davon aus, dass Phil Ebiner und Diego Davila ihre Sache gut machen - einfach aus Erfahrung. Ich habe schon mehrere Kurse der Beiden gesehen und wurde bisher nie enttäuscht.

Was heißt das für deinen Onlinekurs?

Versuche deinem Teilnehmer immer mehr Wert zu geben als er bezahlen muss.

Das führt zwangsläufig dazu, dass er sich schon einmal gut bei dir aufgehoben fühlt, einfach, weil er für sein Geld viel bekommen hat.

Ein Quiz, eine Aufgabe, zusätzliches Material zum Download oder aber auch ein Artikel als Erklärung sind, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden, ein Mehrwert für deinen Onlinekurs.
Ganz wie in der Schule ist es auch im Onlinekurs so, dass man nicht nur dem Lehrer zugucken möchte sondern eben auch gerne "mit anpackt" - und das kann man auf ganz unterschiedliche Weise tun.

Wenn du dich einmal an deine Schulzeit erinnerst, wirst du schnell merken, dass Schulstunden, die "interaktive Elemente" (auch, wenn wir das Wort damals noch lange nicht kannten) enthielten, sehr viel spannender waren. Etwas "machen", das nicht nur Konsumieren von Worten des Lehrers war, brachte mich als Schüler zu Höchstleistungen. Die Schulstunde wurde gleich spannender, sie bekam mehr Aufmerksamkeit von mir, Arbeitsblätter wurden sofort bearbeitet und durchaus auch geschätzt. In der Regel habe ich mir für jedes Fach eine Mappe angelegt, Arbeitsblätter eingeheftet und eifrig mitgeschrieben - zumindest in den spannenden Fächern.

Wie sieht eine spannende Unterrichtsstunde aus?

Ich kann mich gut an die Unterrichtsstunden meines Erdkundelehrers erinnern. Alle zwei Wochen samstags (!) standen zwei Stunden Englisch und zwei Stunden Erdkunde auf dem Plan.
War Samstagsunterricht übel? Ja, natürlich.
Hat Erdkunde Spaß gemacht? Ja, wenn man einmal davon absieht, dass der Erdkundelehrer (und der Englischlehrer auch 😉 ) sehr streng waren. Dennoch war Erdkunde ein Highlight.
Der Lehrer hatte sich nicht nur immer sehr gut vorbereitet, er zeigte uns kurze Filme (die wir dann als Hausaufgabe zusammenfassen durften - dadurch war man schon beim Gucken sehr viel intensiver bei der Sache ;-)), gab und Arbeitsblätter, sorgte für Gruppenarbeit und brachte mich dazu, dass ich bis heute die verschiedenen Klimazonen nicht nur auswendig kann sondern auch immer noch weiß, wo sie herlaufen (wir wurden einzeln zum Diaprojektor gerufen und mussten die Linien aufmalen, später wurden die richtigen Linien darunter gelegt und wir konnten sehen, wie falsch wir lagen 😉 ).

Aber: Der Unterricht hat Spaß gemacht und zog sich nicht wie Kaugummi. Auch wenn ihm gut gestanden hätte, ein wenig mehr Spaß am Lernen zu vermitteln, sorgte er dennoch dafür das wir lernten - mit abwechslungsreichem Unterricht.

Ich finde, diese Art des Unterrichts tut auch einem Onlinekurs gut. Wie gesagt, du bekommst kein unmittelbares Feedback von deinen Teilnehmern. Aber, wenn du einmal von dir ausgehst - hätte dir der Erdkundeunterricht meines Lehrers nicht mehr Spaß gemacht als stupider Frontalunterricht?

Wenn du diese Frage mit "ja" beantworten kannst, weißt du auch, dass deinem Onlinekurs zusätzliche Materialien gut tun. Sie sorgen dafür, dass dein Teilnehmer bei der Stange bleibt, vielleicht Fragen stellt und sich weiter informiert. 

Lernen soll schließlich Spaß machen und du kannst mit deinem Onlinekurs dafür sorgen!

PS: In meinem Onlinekurs "Planbar Erfolgreich 2.0 - Endlich als Online Dozent durchstarten - habe ich auch ein Workbook und ein paar Worksheets (Arbeitsblätter 😉 ) eingefügt. Ich finde, das hilft beim Lernen und das Erstellen hat Spaß gemacht!

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