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Erfolgreiches Affiliate Marketing auf drei Arten

Wie so oft im Leben gibt es auch beim Affiliate Marketing die Pflicht und die Kür. Es gibt die minimale Anstrengung um Geld zu verdienen und die maximale, dafür aber langwährende. Es gibt den langen Weg und den kurzen Weg.

Aus Erfahrung kann ich schon einmal vorab sagen: Der Short Cut (sprich: der kurze Weg) ist niemals der richtige, niemals der beste und niemals, auf lange Sicht gesehen, der effektivste. Und sobald man diese Erkenntnis in seinem Kopf verankert hat, stellt man fest, dass man eigentlich auch direkt den langen Weg gehen kann und so Zeit spart...

Denn der lange Weg ist am Ende eigentlich IMMER effektiver.

Um dir einmal ein Beispiel zu geben: Ich habe während des Studiums, wie so viele andere Studenten auch, gearbeitet. Ich habe in einem Jugendzentrum gearbeitet und dort jeden Nachmittag Kinder betreut. Das hat sehr viel Spaß gemacht aber dadurch konnte ich, natürlich, nachmittags keine Vorlesungen besuchen. Dies resultierte logischerweise darin, dass ich die ein oder andere Vorlesung erst im darauffolgenden Semester besuchen konnte. Das wiederum endete damit, dass mein Studium länger dauerte. (An dieser Stelle bleibt es dir leider nicht erspart, dass ich wieder einmal auf das "One Thing" hinweise 😉 ). 

Im Gegensatz dazu ist man "just on time" fertig, wenn man eine Weiterbildung macht, wenn man schon im Beruf steht. Man bekommt nicht nur das komplette Geld bezahlt sondern hat auch noch genug Zeit um zu lernen. Perfekt!

Warum ich dir das erzähle? Nun, so ähnlich verhält es sich mit dem Affiliate Marketing. Es gibt den kurzen Weg, auf dem du Produkte intensiv bewirbst, ein paar Cent verdienst und am Ende feststellst, dass "das alles eh nichts bringt" (oder zumindest nicht genug, um davon zu leben). Und es gibt den langen Weg. Den, bei dem du nachhaltig arbeitest und auf lange Sicht denkst. Und genau den wollen wir uns nun einmal ansehen.

Social Media Affiliate Marketing

Mit wenigen Klicks kannst du dich für ein Affiliate Programm anmelden. Oft fragen die Anbieter zwar nach einer Webseite aber akzeptieren auch Social Media Profile, heißt: Wenn du auf Instagram, Pinterest, Facebook und Co. fleißig Abonnenten gesammelt hast, hast du ebenfalls eine große Reichweite und bist daher für die Anbieter von Affiliate Programmen interessant. Ein Social Media Affiliate hat nicht unbedingt eine eigene Webseite und verteilt seine Affiliate Links auf den sozialen Plattformen. Die Vorteile liegen auf der Hand, es gibt aber auch einige Nachteile.

Vorteile

  • Null Anfangskosten!
  • Du kannst sofort Geld verdienen
  • Du musst keine Webseite erstellen
  • thumb-tack
    Du benötigst kaum Vorkenntnisse

Nachteile

  • Dein Business beruht auf dem Wohl anderer (wenn dein Social Media Account geschlossen wird, ist auch dein Business geschlossen)

Ich habe zwar nur einen Nachteil aufgelistet aber dieser Punkt ist erheblich. Wenn du eine eigene Webseite hast, kann diese nicht einfach geschlossen werden.

Social Media Affiliate Marketing

Natürlich fühlen Pinterest & Co. sich nicht berufen sämtliche Social Media Profile zu schließen. Schließlich bringst du ja durch deine Pins der Plattform auch einen Wert. Daher kann das passieren, muss aber natürlich nicht. Vermeiden kannst du das natürlich am besten, indem du deine Abonnenten nicht "zu spamst" und nur Affiliate Links postest. Eine gute Idee ist auch, sich die Richtlinien der einzelnen Affiliate Programme und/oder der Social Media Plattformen genau durchzulesen, damit du nicht gegen die Richtlinien verstößt. Schließlich willst du ja mit beiden zusammenarbeiten und dir nicht hinten herum einen Vorteil verschaffen. Wichtig ist nur, dass du verstehst, dass das Social Media Affiliate Marketing Gefahren birgt.

Die Inhalte, die du postest, wurden dabei bereits von anderen erstellt. Heißt: Meistens erstellt der Hersteller Produktfotos und stellt die den Affiliates zur Verfügung. Du postest also ohne großen Mehrwert die Bilder, die der Hersteller eh schon zur Verfügung stellt.

Sagen wir, du nimmst die Air Pods von Apple, die es auch auf Amazon gibt, und postest diese mit einem Affiliate Link auf Pinterest.

Hier sind die Produktinformationen und das Produktbild von Amazon:

Wenn du einmal auf Pinterest gehst und nach "Apple Airpods" suchst, erhältst du folgende Ergebnisse:

Schon auf den ersten Blick kannst du erkennen, dass das oben abgebildete Bild einige Male vertreten ist - es sind also noch andere auf die Idee gekommen auf diese Weise Werbung für ein Affiliate Produkt zu machen.

Wenn du nun als Informationssuchender auf diese Seite landest, klickst du entweder wirklich auf das allgemein bekannte Produktbild oder aber auf ein individuelles Bild. Dahinter scheint sich nämlich ein Blogpost mit "wirklichem" Mehrwert zu finden. 

Worauf klickst du nun? Richtig, wir wollen alle Mehrwert. Auf das Produktbild klickt man "mal eben schnell" und auf welches? Das ist eigentlich egal und nur Zufall. Daher ist Social Media Affiliate Marketing auf diese Weise Affiliate Marketing ohne Mehrwert.

Wie können wir es denn nun besser machen?

Social Media Affiliate Marketing mit Mehrwert

Vielleicht hast du auch schon von den Instagram und YouTube Stars und Sternchen gehört, die viele 1000 Euro im Monat mit ihrem Social Media Account verdienen. Sie bekommen von Firmen zum Beispiel ein Kleidungsstück zugeschickt, lassen sich darin fotografieren oder machen ein paar Selfies und posten dieses Foto (oder mehrere) in ihrem Social Media Account.

Vorteile

  • Du hast wenig Aufwand (Fotos kannst du auch mit dem Smartphone machen)
  • Dein Post ist schnell erstellt
  • Du kannst dich ganz darauf konzentrieren deine Reichweite zu steigern

Nachteile

  • Du hast kaum Anfangskosten (ein Smartphone oder eine Kamera besitzt du wahrscheinlich bereits)
  • Du musst erst eine gewissen Anzahl an Abonnenten haben bis Firmen auf dich aufmerksam werden.
  • Thumbtack
    Dein Business beruht auf dem Wohl anderer (wenn dein Social Media Account geschlossen wird, ist auch dein Business geschlossen)

Für die Firmen, die bereit sind, dafür viel Geld zu bezahlen, ist dies natürlich sehr effektive Werbung. Warum? Ganz einfach: Der Influencer (wie man die Instagram und YouTube Stars auch nennt) postet das Bild seiner Zielgruppe. Diese weiß, dass sie diese Art Inhalte von der Person erwarten kann und interessiert sich auch dafür. Der Streuverlust der Werbung ist also minimal. Im Gegensatz zur Fernsehwerbung, die wahrscheinlich um ein vielfaches teurer ist, sind die Abonnenten des Influencers sehr an dem Produkt interessiert und niemand "schaltet ab".

Hinzu kommt, dass der Influencer ein einzigartiges Foto oder sogar Video erstellt und das Produkt "in Aktion" zeigt.  Und genau darin liegt der Mehrwert.

Zwar wird immer noch ein Social Media Kanal genutzt und das Produkt dort gepostet aber es hat ein einzigartiges Bild und wird in Aktion gezeigt. Dies ist ein klarer Mehrwert für den Nutzer.

Wenn du auf Instagram den Hashtag "Airpods" eingibst, siehst du, dass es hier sehr viel individuellere Bilder gibt:

Das kleine Video mit den in einer rosafarbenen Hülle steckenden Airpods bietet dem User einen Mehrwert. Im Gegensatz zu den Produktbildern auf Pinterest, wurden hier die Airpods individualisiert.

Auch bei Pinterest zeigt sich ganz schnell, auf welche Posts man als Informationssuchender klicken würde: Eben die, die mehr bieten, als das Apple Produktbild!

Social Media Affiliate Marketing mit Mehrwert

Wer so vorgeht, wird auch nicht enttäuscht. In diesem Fall wird er sogar weitergeleitet zu einer Webseite, die einen Informativen Artikel bietet, weit mehr als ein einfaches Produktbild und auch mehr als ein Bild, wie das Produkt in Aktion gezeigt wird.

Daher kommen wir jetzt zur 3. Variante des Affiliate Marketings. Diese gibt dem User ganz klar einen Mehrwert - und zwar sehr viel mehr als Produktbilder oder Fotos.

Affiliate Marketing mit Mehrwert

Wenn du dir das Affiliate Marketing oder auch Empfehlungsmarketing einmal richtig vor Augen führst, erkennst du schnell, dass es dieses Geschäftsmodell "offline" bereits seit vielen Jahren gibt. 

Bevor ich nun darauf eingehe, hier erst einmal die Vor- und Nachteile des Affiliate Marketings mit Mehrwert:

Vorteile

  • Einmal erstellt, kannst du für immer davon profitieren
  • Du gibst wirklichen Mehrwert für deine Leser
  • Deine Arbeit ist sehr kreativ und du kannst sie stark variieren (Video, Text, Audio, oder ein Mix aus allem sind kein Problem)
  • thumb-tack
    Du bist zum großen Teil unabhängig von Social Media Plattformen, du nutzt sie nur zu Werbezwecken 

Nachteile

  • Es dauert lange bis dein Post in den Suchmaschinen zu finden ist
  • Du benötigst eine Webseite
  • Du musst dich mit SEO auseinandersetzen
  • thumb-tack
    Der Aufwand deine Inhalte zu erstellen ist deutlich höher

Jetzt zu einem Beispiel, das zeigt, dass es das Affiliate Marketing schon lange gibt. Nehmen wir einmal einen Versicherungsmakler. Dieser ist meistens für eine oder eben als unabhängiger Berater für viele Versicherungen tätig. Er kennt sich mit Versicherungen sehr viel besser aus als man selber, daher wendest du dich an diesen, wenn du denn eine Versicherung abschließen möchte.
Er kann dich auch gut beraten, nach deinen Vorlieben fragen, genau abchecken, was du  in deiner Situation benötigst und dir aufgrund dessen die für dich bestmögliche Versicherung empfehlen. 
Das Gute ist: Du bezahlst für die Beratung nichts, der Versicherungsmakler verdient aber dennoch sein Geld. Wenn du nämlich eine Versicherung abschließt, bekommt er eine Provision. Anders verhält es sich auch beim Affiliate Marketing nicht.

Ohne, dass es den, der beraten wird, etwas kostet, erhält der Berater sein Geld von der jeweiligen Versicherungsfirma.
Es ist also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Du erhältst eine auf dich zugeschnittene Beratung, der Versicherungsmakler eine Provision und die Versicherungsgesellschaft verkauft eine Versicherung, die sie ohne den Versicherungsmakler nicht verkauft hätte. Daher gibt sie ihm dafür gerne eine Provision.

Im Internet nennt sich diese Form der Beratung eben Affiliate Marketing und das Gespräch findet nicht von Mensch zu Mensch statt, der Bereitsteller der Informationen verfasst einen Blogpost, macht Bilder oder Videos und verteilt diese auf den verschiedenen Kanälen, damit die Informationen für jeden zugänglich sind und gefunden werden können.

Eigentlich ganz einfach. Nur der Weg zur Erstellung der Inhalte will eben gelernt sein. Hält man da aber durch und erstellt auch gerne 100te dieser Posts, kann man damit sehr viel Geld verdienen. Check24, Holiday-Check und viele andere Webseiten machen es uns vor!

Um dir einmal ein Beispiel zu geben, kannst du dir diesen Post hier von der "Welt als beleuchtete Pinnwand" ansehen.

Die Produkte, die hier beworben werden, verkaufen sich sehr gut. Da ist zum einen das eBook zur Weltkarte, das es auf Amazon gibt. Zum anderen liste ich aber auch alle Materialien auf, die man zur Erstellung der beleuchteten Pinnwand benötigt. 

Hier kannst du dir einmal unser eBook auf Amazon anschauen. Es verkauft sich auch nach Jahren noch sehr gut. Selbst die Links im Buch (Affiliate Links) sorgen für Verkäufe, ganz ohne dem User etwas aufzudrängen.

Wir empfehlen nur, der Kunde entscheidet selber, was er benötigt bzw. kaufen möchte.

Und diese Produkte kaufen die Leser auch auf Amazon. Dieser Post hat also für den Nutzer einen deutlichen Mehrwert, da er nicht nur Inhalte enthält, die schon erstellt sind und jeder schon kennt sondern eben auch noch weitere Fotos bietet und auch noch eine Materialliste.

Im Prinzip ist das genau die Art und Weise auf die Affiliate Marketing funktionieren sollte. Du sollst einen Mehrwert für deine Nutzer generieren. Die erste Art des Affiliate Marketings, die ich hier vorstelle, funktioniert auch - die Conversionsrate ist aber natürlich sehr viel geringer. Hier hat man eben Glück und der User klickt auf das eigene Bild oder Pech und er tut es nicht sondern geht zum nächsten, vielleicht ähnlichen oder gleichen Bild.
Wenn du dagegen eigene Inhalte erstellst, ist die Chance, dass der User, der auf deinen Post kommt, auch auf einen deiner Links klickt, sehr viel höher. Schließlich hat er ja vorab das Bild gesehen, ist interessiert und möchte sich über dein Produkt (oder eben das von dir empfohlene Produkt) informieren.

Die Inhalte, die du erstellst, können dabei stark variieren. Das kann ein Post mit Bildern sein, das kann aber auch ein Video sein, indem du ein Produkt vorstellst und empfiehlst. In jedem Fall hast du eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der User dein empfohlenes Produkt kauft und du somit Umsätze erzielst.

Wenn du dich für das Affiliate Marketing interessierst, schau dir einmal unseren Kurs an:

Du kannst dir vorab aber natürlich auch gerne unseren kostenlosen Kurs "Produktrezension schreiben" ansehen!

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