CMDacademy
Passive Einnahmen

Ideen, um ein passives Einkommen zu generieren

Ein passives Einkommen zu generieren ist für viele von uns aus verständlichen Gründen interessant. Normalerweise handeln wir mit unserer Zeit. Wir geben jemandem unsere Zeit und bekommen dafür und für die Tatsache, dass wir etwas für ihn erledigen, Geld. So weit, so gut - nur haben wir alle nur eine begrenzte Zeit nicht nur hier auf der Erde sondern auch am Tag. Daher ist es interessant, passive Einnahmen zu generieren und nicht mehr seine Zeit für Geld einzutauschen und damit einfach mehr Freiheit zu bekommen.

Denn Freiheit ist letztlich das, was dir passive Einnahmen verschafft - die Freiheit zu arbeiten, wann du willst und sogar wo du willst. Dennoch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du natürlich arbeiten musst. Die Menge der Arbeit kann variieren, du kannst dir auch einfach mal einen Tag frei nehmen aber es wird dich zunächst viel Zeit, Arbeit und Mühe kosten ein passives Einkommen aufzubauen.

In diesem Artikel stelle ich dir einige Wege vor, um ein passives Einkommen aufzubauen. Am Ende haben sie jedoch eines gemeinsam: Sie erfordern von dir, dass du erst einmal bereit bist, sehr viel Zeit und Mühe zu investieren bis es letztlich dazu kommt, dass du auch Geld verdienst, ohne dass du arbeitest.

Mein Weg zum passiven Einkommen war eher holprig. Als ich anfing mich für den Computer, das Internet und damit verbunden auch mit dem Thema Geld verdienen im Internet zu beschäftigen, war ich noch so richtig grün hinter den Ohren.
Ich hatte eine Seite zum Thema Scrapbooking gesehen und verbrachte Stunden damit mir die Bilder anzusehen, die andere von sich und ihrer Familie erstellt hatten. Ich war nahezu besessen von dem Gedanken auch alle Erinnerungen festzuhalten und nicht zu verlieren. Vielleicht hatte das zu der Zeit damit zu tun, dass meine Oma gerade gestorben war und ich Angst hatte, die Erinnerungen an die Zeit mit ihr zu vergessen.
Letztlich setzte sich in meinem Kopf aber auch immer mehr die Idee fest, dass ich Admin so einer großen Webseite sein wollte. Ich wollte die Webseite bauen, Designer haben und digitale Produkte verkaufen, damit ich damit mein Geld verdienen konnte. Dann hätten wir auch eine Galerie, in der es so viele schöne Layouts gäbe, an denen sich alle erfreuen könnten.
Irgendwie war zunächst alles ein schöner - heimlicher - Traum. Ich hatte die Idee und dachte, dass jeder, dem ich davon erzählen würde, denken würde, bei mir stimmte was nicht. Mal ehrlich - wie sollte man mit digitalen Produkten sein Geld verdienen?

Diese Idee stammte aus dem Jahr 2002. Das Internet steckte noch in den Kinderschuhen und die Menschen glaubten auch noch nicht unbedingt daran, dass man mit ein paar zusammengeschusterten Zeilen aus HTML in irgendeiner Art und Weise Geld verdienen konnte. Auch digitale Produkte waren eigentlich unbekannt, selbst iTunes eröffnete erst 2003 seine Pforten. 
Auch ich hatte das nicht als Vorreiter  bereits alles in meinem Kopf zusammen gebracht - es war einfach nur so ein Hauch einer Idee, selbst das Wort digitale Produkte kannte ich gar nicht. 

Die Webseite, die aber digitale Produkte - genauer gesagt - digitale Scrapbooking Kits verkauft und viele Designer hat, gibt es bis heute. Und ja, sie verdient immer noch Geld mit dem Verkauf digitaler Produkte und Online Kurse. 2018 wird sie 10 Jahre alt.

Was ist ein passives Einkommen?

Für mich ist passives Einkommen, wenn du morgens aufwachst und Geld verdient hast, ohne dass du, zumindest zu dem Zeitpunkt, aktiv etwas dafür getan hast.

Meiner Meinung nach gibt es so etwas wie ein passives Einkommen nicht. Wann immer du Geld verdienst, hast du zu irgendeiner Zeit etwas dafür getan. Aber wichtig ist ja auch nicht, dass du nichts tust, sondern, dass du einmal etwas tust und dann immer und immer wieder damit Geld verdienst.

Geht das überhaupt?

Ja, das ist möglich aber bis du da angekommen bist, ist der Weg schon ziemlich steinig. Nehmen wir einmal einen unserer Online Kurse. Den haben wir definitiv einmal erstellt und verdienen nun damit unser Geld, immer und immer wieder. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass wir zu irgendeinem Zeitpunkt mit mehreren Leuten einige Wochen sehr hart daran gearbeitet haben, dass so ein Kurs überhaupt zustande kommt.

Wenn wir also einmal rechnen, dann ist folgendes passiert:

Wir haben über drei Wochen mit zwei Leuten an der Erstellung des Kurses gearbeitet. Das bedeutet im Groben, dass ich die didaktische Aufbereitung gemacht und mir die Themen angelesen habe (oder einfach nur aufgefrischt oder mich auf den neusten Stand gebracht), dass wir unser Studio umgebaut und aufgenommen haben, anschließend die Videos geschnitten haben, Slider und Keynotes erstellt wurden und wir am Ende anfingen, die Kurse auf unsere Plattform zu stellen.
Zusätzlich haben wir noch Materialien erstellt, dafür und natürlich auch für den Kurs ein Design erstellt und nach Möglichkeit noch Fotos gemacht. Wenn wir also sagen, dass wir drei Wochen mit zwei Personen täglich 10 Stunden an dem Kurs gearbeitet haben, kommt man der Sache schon nahe.

In der Erstellung des Kurses stecken also 300 Stunden Entwicklungszeit.

Hinzu kommt natürlich noch die Zeit, die wir für die Vermarktung, d.h. die Erstellung von Blogposts, der Erstellung des Mini-Kurses als Freebie und der Erstellung von Werbematerial und der Bewerbung investieren.

Alles zusammen würde ich so auf 500 Stunden Arbeit tippen, die wir mit drei Leuten (Markus und ich vorab bei der Erstellung und Angelika später bei der Bewerbung) investieren. Und das passiert nur in den ersten Wochen. Wie du siehst, ist das erst einmal so gar nicht passiv.

Wenn wir uns also für die 500 Arbeitsstunden, sagen wir, 15€ die Stunde bezahlen, sind das 7500 Euro. Wann immer der Kurs anfängt, mehr als 7500 € eingenommen zu haben, können wir von einer passiven Einnahme sprechen. Denn zu dem Zeitpunkt müssen wir nicht mehr unsere Zeit für Geld eintauschen.

Kosten für das Equipment oder Verbrauchsmaterialien habe ich hier bewusst nicht berechnet. Viele Dinge benutzt man immer wieder. Strenggenommen müsste ich das aber natürlich auch noch tun.

Warum solltest du dennoch passives Einnahmen generieren?

Ich hoffe, ich habe dich nun nicht völlig demotiviert. Ein passives Einkommen zu generieren ist wünschenswert, es ist halt nur leider nicht so einfach, wie es immer dargestellt wird.


Aber was ist schon einfach? Wenn du beschließt ein Buch zu schreiben und dieses bei Amazon Kindle oder im iTunes Store zu verkaufen, wirst du auch viele Stunden Entwicklungszeit in dein digitales Produkt stecken und wahrscheinlich sogar sehr viel mehr als in die Erstellung eines Online Kurses. 


Autoren machen das bereits seit Jahrhunderten. Sie schreiben ein Buch und vermarkten es dann. Schlimmer noch, bevor es digitale Produkte gab, mussten Autoren einen Verlag finden, der das fertiggestellte Buch gut genug fand, um es zu veröffentlichen und damit in das erstellte Produkt zu investieren.
Ein Autor hatte also den Nachteil, dass er vor einigen Jahrzehnten nicht einmal wusste, ob sein Buch jemals von irgendjemandem gelesen wurde. Wie gesagt, die Möglichkeit der Veröffentlichung bei Kinde & Co. und damit die Erstellung von einem digitalen Produkt, gibt es erst seit einigen Jahren.


Das Modell des passiven Einkommens dagegen gibt es seit vielen Jahren.
Mit anderen Worten: Ein passives Einkommen zu generieren ist nicht einfach aber heute sehr viel einfacher zu bewerkstelligen als noch vor einigen Jahrzehnten.


Damals wie heute gilt aber: Sobald ein Buch, ein Online Kurs oder ein Höfbuch (ja, denken wir doch an die guten alten Kinderhörspielkassetten von Benjamin Blümchen oder TKKG) oft genug verkauft wurden, lohnt es sich so ein Produkt zu erstellen.

Welche Modelle für passives Einkommen gibt es?

Meiner Meinung nach gibt es drei Modelle ein passives Einkommen zu generieren. Egal, wie dein Geschäftsmodell aussehen soll, es wird immer in eines dieser drei Modelle fallen.

passive Einnahmen generieren

Spielen wir einmal ein Modell durch. Du beschließt, dass du YouTube Star werden möchtest (oder eben einfach auf der Plattform dein Geld verdienen willst). Wie schon unzählige Male vorher gesagt: Verlass dich nicht auf eine Internetpräsenz, die dir nicht gehört. Daher solltest du auf jeden Fall eine eigene Webseite haben. Diese wirst du nutzen, um Artikel über deine Videos zu schreiben und diese mit YouTube verlinken.
Deine Videos auf YouTube und auf deiner Webseite können, sobald du die nötige Menge an Abonnenten in deinem Kanal hast, zum einen Einnahmen durch Adsense generieren. Dabei wird deinem Video Werbung vorangestellt. Zum anderen kannst du in deiner Infobox auf YouTube (und wieder natürlich auch auf deiner Webseite) Affiliate Links einstellen und so Einnahmen generieren.
In einem letzten Schritt kannst du deine Videos natürlich auch dazu nutzen, um deine Abonnenten von YouTube auf deine Webseite zu bekommen und sie zu Newsletterabonnenten zu machen. Denen kannst du wiederum deine eigenen digitalen Produkte verkaufen.

Dasselbe funktioniert natürlich auch mit Pinterest, Facebook oder einer anderen Plattform, die du wählst. Wichtig ist nur, dass du dir direkt zu Beginn darüber im Klaren bist, wo du hin willst.

Du kannst ganz einfach anfangen: Du nimmst dein Handy, erstellst Videos, lädst die zu YouTube hoch und fügst Affiliate Links in deine Infobox ein. Dafür benötigst du keine eigene Webseite, kein teures Equipment oder ähnliches. Du kannst quasi ganz ohne Geld zu investieren Geld verdienen. Nur, musst du das regelmäßig tun, je öfter desto besser.

Sobald du aber ein wirkliches Business aufbauen willst, solltest du dich jedoch für eine eigene Webseite und eine Plattform entscheiden. Jetzt du!

Nun kannst du ganz kreativ zu Werke gehen! Nimm dir einen Zettel und einen Stift und beantworte folgende Fragen: 

Welche Plattform magst du am liebsten?

  • Facebook
  • YouTube
  • Pinterest
  • pencil
    Twitter
  • pencil
    Instagram
  • pencil
    eine andere

Wie magst du am liebsten dein Geld verdienen?

  • Ich möchte kostenlose Informationen geben und z.B. Google Adsense in meine Webseite einbinden.
  • Ich möchte Produkte empfehlen
  • Ich möchte auf jeden Fall eigene Produkte erstellen
  • pencil
    Ich möchte die Möglichkeiten mixen

Bist du bereit Geld in dein Business zu investieren?

  • Ja, auf jeden Fall! Nur wer Geld investiert, kann auch Geld verdienen
  • Nein, auf keinen Fall. Ich traue der Sache nicht so wirklich und daher möchte ich alles erst einmal ausprobieren
  • Irgendwann ja, jetzt erst einmal nicht

Und nun?

Wenn du die drei Fragen beantwortet hast, hast du im Prinzip die Grundlage für dein Business und ein Geschäftsmodell um passive Einnahmen zu generieren. Sagen wir, du bist ein Pinterest Fan und willst dein Geld mit Affiliate Marketing (Produktempfehlungen) verdienen und kein Geld investieren. Dann verzichtest du erst einmal auf eine eigene Webseite und folgst der Anleitung, die ich dir hier erstellt habe.

Oder aber, du möchtest auf YouTube dein Unwesen treiben ( 😉 ), Produkte empfehlen aber auch in eine eigene Webseite investieren. Dann solltest du damit beginnen Videos aufzunehmen (auch mit deinem Smartphone!) und diese auf YouTube hochladen. Du kannst dort bereits erste Affiliate Links einbauen und im Hintergrund für den Aufbau deiner Webseite sorgen. Sobald diese steht, überträgst du natürlich deine Affiliate Links sowie deine Videos. Unser Kurs, Starte dein Online Business: Affiliate Marketing, kann dir dabei helfen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass es für jeden Geldbeutel und jedes Interesse eine Möglichkeit gibt, passive Einnahmen zu generieren. Du solltest die Möglichkeiten kennen und dich erst einmal für ein Geschäftsmodell entscheiden. Es spricht natürlich nichts dagegen, später noch weitere Modelle hinzuzunehmen. Das bedeutet: Du kannst erst einmal damit beginnen Affiliate Links auf Pinterest zu hinterlegen und dir später eine Webseite schaffen und mit deinen Pins auf diese verweisen. Dann kannst du natürlich noch einen eigenen Online Kurs anbieten oder endlich ein Buch schreiben, warum nicht - heute ist das alles für jeden von uns machbar.

Wenn du klein anfängst, kannst du schon einmal Geld verdienen und dein Online Business ganz langsam aufbauen - und ein passive Einkommen generieren.

Kommentar hinzufügen

Warenkorb

Jetzt mitmachen!

Kostenloser
Online Kurs

Produkt-rezension schreiben

Trage dich in unseren Newsletter ein

Jetzt mitmachen!

Kostenloser
Online Kurs

Produkt-rezension schreiben

Trage dich in unseren Newsletter ein

Pinterest


Partner von CreativeMarket

Powered by Creative Market

Zertifiziert als

Hier findest du uns

Hast du Lust noch mehr zu lernen? Dann findest du auf unseren Social Media Kanälen noch mehr Videos, Infos, Tipps & Tricks!

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.