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Kursplan für deinen Onlinekurs erstellen

So manches Mal ist das Arbeiten online eine wahre Herausforderung und erst recht die Erstellung eines Kursplans für deinen Onlinekurs.
Du reißt dir buchstäblich den Allerwertesten auf, erstellst Videos, Kurspläne, veröffentlichst alles und bewirbst dein Video und deinen Blogpost auf allen Social Media Kanälen, die dir zur Verfügung stehen. Und? Nichts. Es gibt einfach kein Feedback.

Und an dieser Stelle wird es schwierig. Wie sollst du deinen Teilnehmern den idealen Onlinekurs bieten, der zudem noch für eine Transformation sorgt, ohne ein entsprechendes Feedback zu bekommen?
Richtig, das wird schwierig. Und wenn es denn endlich ein Feedback gibt, wird dies noch in einer drei Sterne Bewertung bei Udemy getan - natürlich ohne entsprechende Informationen, was den Teilnehmer davon abgehalten hat, dir eine fünf Sterne Bewertung zu geben. 

So erstellst du dennoch einen Kursplan für deinen Onlinekurs

So manches Mal tappt man als Dozent für Onlinekurse also im Dunkeln. Letztlich kannst du also nur dein Bestes geben, um deine Onlinekurse so gut wie möglich zu erstellen. Aber wie?

Ich orientiere mich eigentlich immer an der Frage, welche "Transformation" ich meinem Teilnehmer bieten kann. Wenn ich selber an einem Onlinekurs, auch - oder gerade - an kostspieligen, teilnehme, verspreche ich mir letztlich davon, dass das Wissen des Dozenten und damit mein Gelerntes mein Leben auf irgendeine Art und Weise verbessern.

Wenn du nun einen Kursplan erstellen möchtest, nimm dir einfach ein weißes Blatt Papier und ein wenig Zeit. Du beginnst mit deinen 3Ps. Denn: Es geht nicht nur darum, was dein Teilnehmer möchte sondern auch darum, was du leisten kannst. Wenn du keine Ahnung von Autoreparatur hast, ist es keine gute Idee darüber einen Onlinekurs zu machen, auch wenn dieser noch so gefragt ist. 
Aus diesem Grund haben wir mit den 3Ps herausgefunden, was du kannst und damit auch, wem du helfen kannst. 

In unserem Beispiel hilft eine Gärtnerin, die gerne liest und dekoriert, einem Menschen, der nicht gerne Zuhause ist, da es dort nicht gemütlich ist und er sich nicht wohl fühlt. 
Mit ihrer Expertise zum Thema Pflanzen und ihrer Leidenschaft für das Einrichten und Dekorieren ist es ihr möglich, diesem potentiellen Teilnehmer zu helfen.

Die einzige Frage, die sich jetzt noch stellt, ist, wie sie ihn von A nach Z bekommt und welche Schritte er dafür durchlaufen muss.
Die "Schritte" sind dabei die Module deines Onlinekurses. In dem Beispiel sollte der Teilnehmer erst einmal den IST-Zustand analysieren, dann seinen Wunsch-Zustand herausfinden und dabei etwas über Farben lernen, um zu wissen, welches seine "Wohlfühlfarben" sind und schließlich die Materialien identifizieren, mit denen er sich in seinen vier Wänden wohl fühlt.
Gleich zu Beginn sollte er dafür seine eigene Farbpalette als erste Übung zusammenzustellen.

Eine Übung, die möglichst zu Beginn des Kurses durchgeführt wird und durch die der Teilnehmer einen ersten Erfolg erzielt, ist ein sogenannter "Quick-Win" (schneller Gewinn). Das führt zu dem Gefühl, dass der "Kurs die Mühe und das Geld wert ist".
Wenn also möglich, solltest du deinem Teilnehmer immer einen Quick-Win an die Hand geben. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deinem Teilnehmer der Kurs gefällt, erheblich!

Wichtig ist auch, dass du identifizierst, welche Transformation bei deinem Teilnehmer am Ende stattfinden soll. Denn diese sollte ganz unten auf deinem Planungszettel stehen.
Die einzelnen Kapitel sind dabei er Weg, der ihn zu diesem Wunschzustand führt. 

Fazit: Planung deines Onlinekurses ins "Blaue"

Wenn du den oben aufgeführten Schritten folgst, wirst du mit der Planung deines Onlinekurses schon möglichst nahe an den Bedürfnissen deines Teilnehmers herankommen.

Eine gute Idee ist es auch immer, wenn du direkt am Anfang des Kurses ein Video machst, indem du deinen Teilnehmer bittest, dir eine Email/Nachricht zu schicken, wenn irgendetwas im Kurs nicht seinen Wünschen entspricht. Bei Udemy wird der Teilnehmer sogar ziemlich früh um eine Bewertung gebeten. 
Dein "Quick-Win" macht die Wahrscheinlichkeit größer, dass es sich dann um eine gute Bewertung handelt. Wenn der Teilnehmer weiß, dass er die Bewertung jederzeit ändern kann und du ihm hilfst, wenn irgendetwas nicht seinen Wünschen entspricht, ist er vielleicht eher geneigt, dir erst einmal eine gute Bewertung zu geben und/oder dich direkt zu kontaktieren, wenn etwas nicht seinen Wünschen entspricht.

Am Ende möchte dein Teilnehmer etwas lernen und du ihm den Weg dahin zeigen. Letztlich hapert es hier also irgendwie "nur" an der Kommunikation. Wenn wir diese  mit unserem Teilnehmer finden und ihn dazu bewegen können sich mit seinen Wünschen an uns zu wenden, werden wir den nahezu "perfekten" Onlinekurs für für ihn erstellen - eine Voraussetzung ist natürlich immer, dass du bereit bist, deinen Onlinekurs an die tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen.

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