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Lernstrategien: Das Drei-Speicher-Modell

Lernstrategien: Das Drei-Speicher-Modell

Das Drei-Speicher-Modell gehört zu den Lernstrategien, die wir oftmals unbewusst anwenden. Das Drei-Speicher-Modell ist ein zentrales Gedächtnismodell. Es ist besonders gut geeignet, um die Prozesse, die beim Vokabel- oder Faktenlernen wichtig sind, zu beschreiben. Das Modell besteht aus drei Speichern, dem

  • Sensorischen Speicher,
  • dem Kurzzeitspeicher
  • und dem Langzeitspeicher.

Informationen, die du aufnimmst, müssen die drei Speicher nacheinander durchlaufen, damit sie dauerhaft im Gehirn abgelegt werden. Jedem Menschen ist aus eigener Erfahrung bekannt, dass es Gedächtnisspeicher von unterschiedlicher Dauer gibt.

Manche Dinge kannst du dir ein ganzes Leben lang merken, andere Dinge hingegen vergisst du mit der Zeit oder sie lassen sich, egal, was du tust, gar nicht erst im Gehirn ablegen.

Lernstrategien: Das Drei-Speicher Modell

Wenn man Informationen optisch oder akustisch aufnimmt, werden sie zuerst im Sensorischen Speicher abgelegt. Eine Lernstrategie ist es Informationen, die über das Ohr, die Augen, den Geruchs- oder den Geschmackssinn aufgenommen werden, im Sensorischen Speicher für ca. eine viertel Sekunde verfügbar zu machen. Daher sind selbst nach dem Verschwinden der Sinnesreize die Informationen noch für kurze Zeit abrufbar. So nimmt man zum Beispiel bei einem Kinofilm, der aus 24 Bildern pro Sekunde besteht, die Bilder nicht als einzelne Bilder wahr, sondern als eine Abfolge sich überlappender Bilder. Die Informationen, die sich im Sensorischen Speicher befinden, sind es nicht alle wert langfristig behalten zu werden. Aus diesem Grund werden die Informationen streng aussortiert. Alle Informationen, die nicht ins Kurzzeitspeicher gelangen, werden vergessen.

Im Kurzzeitspeicher bleiben die Informationen für einige Minuten präsent. Dort findet eine weitere Selektion statt und eine Interpretation der Informationen. In gewissen Grenzen können Informationen durch Wiederholen im Kurzzeitspeicher festgehalten werden. Damit die Informationen vom Kurzzeitspeicher in den Langzeitspeicher gelangen und dort jahrelang gespeichert werden, müssen noch weitere Verarbeitungsschritte stattfinden.

Mit den richtigen Lernstrategien unnötige Informationen ausfiltern

Das Gedächtnis versucht ständig unnötige Informationen auszufiltern. Langfristig betrachtet ist der größte Teil an Informationen, die in den Sensorischen Speicher und in den Kurzzeitspeicher gelangen, überflüssig. So nimmt man zum Beispiel im Laufe eines Films unzählige Informationen und Bilder auf, am nächsten Tag erinnert man sich aber nur noch an einen kleinen Teil. Es wäre auch überflüssig, jedes Detail zu speichern. Um effizient zu Lernen muss man diesen Filter umgehen. Je näher die Informationen zum Langzeitspeicher gelangen, desto strenger werden sie aussortiert.

Beim Lernen will man gezielt Informationen in das Langzeitgedächtnis schaffen, dazu müssen sie die Filter zwischen den verschiedenen Speichern passieren.

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