Onlinekurs auf Amazon Video Direct einstellen

Ja, auch bei Amazon Video Direct kannst du deine Onlinekurse einstellen und du kannst auf einer Plattform wie Amazon mit den ganz großen Studios gemeinsam deine Kurse anbieten.

Aber Vorsicht: Nicht jeder Onlinekurs eignet sich für Amazon.

Hier spielen zwei Dinge eine entscheidende Rolle.
1. Du auf Amazon keine Materialien einstellen.
2. Auf Amazon schauen sich die Menschen die Videos eigentlich nur aus einem Grund an: Sie wollen Unterhaltung.

Es kommt also auch darauf an, in welcher Nische du arbeitest. Wenn du, so wie ich, Videos rund um das Online Marketing anbietest, wirst du auf Amazon wahrscheinlich nicht reich werden. Denn wer möchte sich schon abends gemütlich auf die Couch legen und sich zum Thema Content Marketing Videos anschauen? Die Anzahl ist wahrscheinlich überschaubar. 
Aber zum Glück hat der Tag ja 24 Stunden. Daher werden auch diese Videos angesehen. Aber, wie du hier in meinem Video sehen kannst, es kommt bei dem Thema nicht allzu viel Geld dabei rum.

Bevor du also deine Videos auf Amazon Video Direct (AVD) hochlädst, überlege dir gut, ob sich dein Thema für den "Mainstream" eignet. 
Und, sei dir bewusst, dass du "um die Nachteile herum" arbeiten musst, die ich oben aufgelistet habe. 

So verkaufst du mehr Onlinekurse auf Amazon Video Direct

Wenn du dich auf AVD konzentrieren möchtest, solltest du dir ein Beispiel an den ganz großen Studios nehmen. Sie produzieren immer "in sich abgeschlossene Folgen". Das heißt: Wenn sie zum Beispiel eine Serie produzieren, ist jede Folge in sich abgeschlossen, hat aber einen roten Faden. So erkennt man die Schauspieler natürlich wieder, auch auf Ereignisse, die mal stattgefunden haben, wird immer wieder Bezug genommen.

Ein weiteres Beispiel ist Bob Ross*. Leider kann er seine Malvideos nicht mehr auf Amazon anbieten. Aber das Prinzip galt offensichtlich schon in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts. Bob Ross war ein bekannter Fernsehmaler, der live im Fernsehen seine Bilder gemalt hat. Ein Bild konnte so auch gut und gerne einmal eine Stunde dauern. Es ist nicht nur unglaublich entspannend ihm beim Malen zuzusehen. Der Zuschauer hat auch das Gefühl, dass er das auch hinbekommen könnte - und schon aus dem Grund schaut man das 

Video auch weiter. Dieses Beispiel beweist, dass die Idee, Onlinekurse auf dem Fernseher anzuschauen gar nicht so neu ist. Früher wurde diesen "Kursen" ein Sendeplatz gewidmet, heute ist das ganze even "Video on Demand". Falls du noch nicht überzeugt bist, aus der neueren Zeit gab es auch noch Telekolleg. Damit konnte man sich ebenfalls weiterbilden - über den Fernseher. 

Was ich sagen will, ist: Wenn du dich entscheidest, deine Kurse auf AVD anzubieten, sorge für in sich geschlossene Folgen, die den Zuschauer nicht nur ein Mehrwert sondern eben auch ein Ergebnis bieten (Prozentrechnen lernen funktioniert da genau so wie Malen mit Ölfarben). 

Amazon Video Direct kostet Zeit

Wie auf jeder Plattform gelten auch auf AVD gewisse Regeln. Im Video hast du ja bereits gesehen, dass es nicht so ganz einfach ist, seine Videos auch wirklich freigeschaltet zu bekommen. Wenn du aber bereit bist, Zeit und Mühe zu investieren, kannst du deine Videos sogar noch als Affiliate auf Amazon bewerben. Beachte nur, dass es schwierig ist, dieselben Videos auch auf Udemy & Co. zu verkaufen. Hier ist eher ein zusammenhängendes Kapitel gefragt, in dem der User Schritt für Schritt durch das geführt wird, was er ganz neu lernt.
Amazon Video Direct dient dagegen, bleiben wir bei dem Beispiel Bob Ross, eher der Unterhaltung aber es darf dabei natürlich auch gerne gelernt werden.


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