CMDacademy
The One Thing

The One Thing: Was hat es bisher wirklich gebracht?

Wir schreiben den 06. März 2018. Ich weiß, dass ist nun keine unglaubliche Nachricht für dich. Warum ich das Datum extra erwähne? Heute ist Tag 6 meiner Challenge für den Monat März, die ich dank dem Buch "The One Thing*" auf mich genommen habe.
Ich weiß, ich habe dir schon ausführlich von dem Buch erzählt und dennoch werde ich nicht müde dir auch die ersten Resultate mitzuteilen.
Warum? Nun, es ist eine Sache ein Buch zu lesen, davon begeistert zu sein und es dann ins Bücherregal (oder virtuell auf die iBooks Ablage) zu stellen oder eben das, was man gelesen hat, auch wirklich anzuwenden und, schlimmer noch, umzusetzen. Denn das ist der Punkt an dem es mühselig wird. Schlimmer noch, zunächst weißt du noch nicht einmal, ob du auch etwas von der Mühe hast, die du auf dich nimmst.

31 Tage Challenge: The One Thing

Im Bereich des Online Marketings habe ich eigentlich so ziemlich alles probiert. Manchmal einfach nur, um Daten für unsere Online Kurse zu sammeln, manchmal aber eben auch, um unser eigenes Business voran zu bringen.
Und wie das im Leben (und natürlich auch im Business) so ist, manches hat funktioniert und manches eben auch nicht.
Eine Sache habe ich allerdings noch nie wirklich gemacht. Ich habe noch nie wirklich an einer eigenen, mir selber gesetzten, Challenge teilgenommen und Dinge, die ich gelernt habe, auch konsequent umgesetzt.
Oft habe ich mich herausgeredet oder einfach schnell etwas anderes gemacht, weil ich mich dann beim Nachdenken davon überzeugt habe, dass es ja viel viel besser ist, einen neuen Weg einzuschlagen.
Und obwohl der eingeschlagene Weg oft ziemlich mühselig war, habe ich eine Sache noch nie gemacht (da sieht man es wieder, die eine Sache). Ich habe mich noch nie verpflichtet 31 Tage lang, also über einen Monat, jeden Tag einen neuen Blogpost zu verfassen. 
Warum? Zu mühselig, zu aufwendig, zu... alles. Wenn man mal richtig überlegt: Wer einen Job hat, fährt da auch jeden Tag hin, nicht nur einmal in der Woche oder wann immer man Lust hat. Man schlägt auch zu einer speziellen Uhrzeit in der Firma auf, man kommt nicht zu spät und man versucht seine Arbeit so gut wie möglich zu erledigen, immer ONE THING, eben immer eine Sache nach der anderen.

The One Thing gilt nicht nur für die Arbeit

The One Thing

Warum glaubt man also, dass man als Online Marketer oder als Geschäftsmann (oder -frau) damit durchkommt, wenn man jede Woche mal einen Tag blau macht, immer zu spät kommt oder sich nicht richtig auf seine Arbeit vorbereitet hat?
Wirklich, ich habe keine Ahnung. 

Ich habe gelernt, dass meine Arbeit als Selbständige eben auch bedeutet, dass ich Freiheiten habe und alles selber einteilen kann (und muss). Ich kann Dinge immer irgendwie arrangieren, Termine umlegen, wenn sie mir gar nicht in den Kram passen oder auch eben meinen Fokus komplett über Bord werfen.
Aber noch einmal die Frage: Warum glaube ich, dass ich als Selbständige damit auf die Dauer durchkomme?
Ich denke, ein Grund ist, dass ich eh schon länger arbeite als jeder andere. Ich kann mich kaum an ein wirklich freies Wochenende erinnern und ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal bis 10 Uhr im Bett gelegen habe. Wenn ich krank bin, bleibe ich eben eine Stunde länger liegen (das ist dann 6.30 Uhr) oder verlasse das Büro schon um 15.30 Uhr.
Also ist meine Idee wohl auch, dass ich mir mal die nötigen Freiheiten gönnen kann. Nun ja. Ich predige in meinem Online Kurs Starte dein Online Business: Affiliate Marketing oder auch in dem Kurs Marketing on a zero Budget, dass jeder, der ein Online Business hat, täglich daran arbeiten und täglich seine Aufgaben erledigen sollte. Zwar kann man mal ein paar Tage frei nehmen, aber gerade am Anfang ist kontinuierliche Arbeit an der einen Sache eben ausschlaggebend für den Erfolg.
Und was mache ich?
Definitiv erledige ich jeden Tag meine Aufgaben. Ich bin auf jeden Fall arbeitswütig und mache und tue bis ich umfalle. Aber eines, eine einzige Sache, von der ich weiß, dass sie das Geschäft weiter voran bringt, habe ich eben bisher nicht gemacht: Täglich einen Artikel verfassen.

Mein One Thing

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, dämmerte auch mir irgendwann, dass ich aufhören muss, auf 25 verschiedenen Hochzeiten zu tanzen, wenn ich mein Geschäft weiterbringen will. Ich muss aufhören von einer "lukrativen" Idee zur nächsten zu pendeln. Ich meine, sogar mir ging ein Licht auf, als der Programmierer mir eröffnete, dass ich mittlerweile 19 Webseiten auf unserem Server mein Eigen nannte. Hier einmal meine Rechnung:
Selbst wenn ich jeden Tag einen Artikel schreiben würde, würde ich im Monat bei 20 Arbeitstagen auf jeder Webseite im besten Fall  einen Artikel veröffentlichen.
Wo würde das hinführen?
Nun, wenn wir einmal rechnen, würde das bedeuten, dass ich im Jahr (!) pro Webseite ca. 12 neue Artikel hätte. Und das ist, nett formuliert, wenig. Das bringt, wieder nett formuliert, nahezu gar nichts.

Aus diesem Grund habe sogar ich festgestellt, dass mein ONE THING einfach mal eine Challenge mit mir selber sein müsste. 
Aus diesem Grund habe ich mir für diesen Monat ein ONE THING ausgesucht und das lautet: Ich schreibe jeden Tag EINEN Text für EINE Webseite.

Eine Challenge, eben nicht so einfach

Schon in den ersten 6 Tagen hat meine Challenge nicht nur dazu geführt, dass ich einige Texte und Videos mehr hier auf dem Blog habe. Sie hat auch dazu geführt, dass ich wesentlich ruhiger arbeite. Denn jeden Tag wird zu allererst meine eine Sache erledigt. Die hat Vorrang vor allen anderen Dingen.
Ich schaue nicht erst in die Emails, wie ich es bisher immer gewohnt war, ich schaue mir nicht erst alle Einnahmequellen an und ich plane nicht zuerst den Tag. Das habe ich nämlich im Prinzip schon getan, als ich den Titel für den Artikel festgelegt habe. Daher weiß ich morgens schon, wo die Reise hingeht und direkt loslegen.

Heute war dennoch dank eines frühen Termins der erste Tag, an dem ich mein ONE THING nicht, wie es von Gary Keller in dem Buch geraten wird, direkt morgens erledigen konnte. Es schwirrte mir den ganzen Tag im Kopf herum und ehrlich, ich habe wirklich versucht, mich rauszureden. Denn eigentlich ist schon lange Feierabend aber ich will und werde meine Challenge nicht an Tag 6 aufgeben...

Was also tun, wenn "das Leben dazwischen kommt"?

Wenn dir das Leben in die Quere kommt, du dich aber deinem ONE THING verschrieben hast, hilft wirklich nur, sich ein anderes Zeitfenster zu schaffen. Ja, es ist anstrengend, ja, deine Lust wird wahrscheinlich gegen null tendieren und ja, du bist wahrscheinlich auch bereit das ganze ONE THING Modell in die Toilette zu werfen und den Wasserspüler zu betätigen.

The One Thing

Tu' es einfach nicht. Mach trotzdem, was immer du dir vorgenommen hast. Mach' es eine Spur besser, länger, ausführlicher. Tritt deinem inneren Schweinehund in den Popo. Rede dich nicht raus, verschieb' es nicht auf Morgen und sag dir, dass du dann eben die doppelte Menge erledigst - es wird nicht passieren.

Warum hast du dich diesem ONE THING verschrieben?

Bevor ich mich eben hingesetzt habe um mit dem Schreiben anzufangen, habe ich mir überlegt:
Warum genau habe ich mich ausgerechnet dieser einen Sache verschrieben? Was war genau das "Warum", für das ich diese Trapazen auf mich nehme?
Nun, es gibt ja einen Grund. Ich wollte beweisen, dass eben genau diese eine Sache vieles andere überflüssig macht. So glaube ich zum Beispiel fest daran, dass Content eine Investition ist und keine Ausgabe (weder in Zeit noch in Geld). Denn jeder Artikel, der es hier auf den Blog schafft, soll ja weitere Nutzer ansprechen. Jeder weitere Artikel soll dafür sorgen, dass wir auch in der Zeit, in der wir nicht am Rechner sitzen, weiterhin unsere Online Kurse verkaufen oder neue Menschen gewinnen, die sich für einen unserer kostenlosen Kurse eintragen.
In diesem Sinne sollte ich wirklich das tun, was ich auch lehre: Inhalte veröffentlichen, die für unsere Nutzer von Bedeutung sind und mit denen diese sich eine Idee darüber verschaffen können, mit wem sie es bei der CMDacademy zu tun haben.

Wenn du also anfängst zu straucheln und versucht dich herauszureden, egal, für welche eine Sache du dich entschieden hast, überlege dir noch einmal ganz genau, warum diese eine Sache für dich wichtig ist und warum du daraus eine Gewohnheit machen willst. Wo bringt dich diese eine Sache hin, wenn du einfach weitermachst?

Genau, einen Schritt näher an dein großes Ziel.

In diesem Sinne überwinden wir den inneren Schweinehund und genießen die Ruhe, die sich nach "getaner Arbeit" einstellt - wie auch immer diese aussieht und was auch immer dein Ziel ist. Es hat immer mit Arbeit zu tun dein Ziel zu erreichen und eine Gewohnheit daraus zu machen.

Fazit: Was hat das ONE THING nun gebracht?

Mir hat es in den ersten Tagen schon einiges gebracht. Ich bin wesentlich ruhiger geworden, ich arbeite konzentrierter und ich lerne gerade das Chaos auszuhalten, das entsteht, wenn ich nicht mehr sofort alles erledige.

Gleichzeitig habe ich das schöne Gefühl, dass ich jeden Tag einen Schritt weiter komme. Also kann ich für mich nur sagen: Es funktioniert, bedarf aber einiger Disziplin...

Bei allen mit Sternchen (*) versehenen Links handelt es sich um Affiliate Links. Wenn du über den Link eines der empfohlenen Produkte kaufst, erhalten wir eine kleine Kommission - ohne Nachteil für dich.

Und falls du schon einmal vorab etwas für dich tun möchtest, solltest du an unserer kostenlosen 5 Tage Challenge "Detox your Mind" teilnehmen - so kannst du zunächst deinen Kopf aufräumen, bevor du dich "der einen Sache" verschreibst:

Kommentar hinzufügen

Warenkorb

Jetzt mitmachen!

Kostenloser
Online Kurs

Detox your Mind

5 Tage Challenge

Pinterest


Partner von CreativeMarket

Powered by Creative Market

Zertifiziert als

Hier findest du uns

Hast du Lust noch mehr zu lernen? Dann findest du auf unseren Social Media Kanälen noch mehr Videos, Infos, Tipps & Tricks!

Your Header Sidebar area is currently empty. Hurry up and add some widgets.