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Warum Content King ist und bleiben wird

Ich weiß, der Satz "Content is King" hängt uns allen irgendwie zum Hals raus. Wer es bis heute noch nicht gehört hat, ist entweder noch nicht lange im Internet Marketing unterwegs oder hat schlichtweg geschlafen. Egal, welchen Artikel du liest, früher oder später musst du einfach über den Satz "Content is King" stolpern. 

Und ja, ich habe es diesen Monat einmal ausprobiert. Ich behaupte sogar, dass Content nicht nur King ist sondern für jeden Webseitenbetreiber, jeden Firmeninhaber und überhaupt für jeden, der im Internet Geld verdienen will, eine Investition und keine Ausgabe ist. 

Content Marketing

Warum Content keine Ausgabe sein kann

Wenn du bei Google Adwords oder bei Facebook Anzeigen schaltest, um neue Besucher auf deine Webseite zu bekommen, ist das garantiert lohnenswert. Viele 1000 oder gar 100.000 Webseitenbetreiber machen das so. Aber es kostet Geld. Es ist eine Investition, von der du zunächst nicht weißt, ob sie sich rentieren wird. Es ist wahrscheinlich aber die Möglichkeit besteht ebenfalls, dass du einfach "nur" Geld ausgibst bzw. zwar Besucher generierst aber keine Verkäufe erzielst. Daher sehe ich es eher als Ausgabe.

Wenn du dagegen Inhalte für deine Webseite erstellst, sind diese für immer da.

Achte darauf, dass deine Inhalte zeitlos sind und auch Morgen noch ihre Gültigkeit haben und du wirst mit jedem neuen Artikel früher oder später neue Besucher auf deine Webseite bekommen.

Je mehr Content du hast, desto mehr Besucher hast du natürlich auch. Wenn du wirklich interessante und ausführliche Artikel schreibst, werden diese dazu führen, dass du auch Newslettereinschreiber gewinnst und am Ende auch Verkäufe erzielst. 

Für diesen Content investierst du einmal Zeit, nicht unbedingt Geld, und bekommst für immer User über die Suchmaschinen geliefert. Diese sind in dem Fall sogar kostenlos.

Lass uns einmal rechnen...

Wenn wir einmal rechnen: Ein guter und vor allem ausführlicher Blogartikel kostet, je nach Wortanzahl, ca. 50€. Für 50€ bekommst du je nach Klickpreis von Google oder Facebook eine bestimmte Anzahl an Interessenten für deine Webseite. Sagen wir, um einfacher rechnen zu können, jeder Klick kostet nur 0,50€. Das bedeutet, dass du für 50€ 100 Besucher bekommst. Gehen wir davon aus, dass 1% davon zu Käufern werden, sind das nicht viele...

Schreibst du den Artikel selbst, bekommst du nach einigen Wochen Besucher auf deine Webseite - nämlich sobald Google oder andere Suchmaschinen deinen Artikel gelistet haben. Mit der Zeit wirst du auf jeden Fall mehr als 100 Besucher bekommen, du musst nur die Zeit haben bis der Artikel rankt und die Zeit, um den Artikel zu schreiben...

Heißt im Umkehrschluss: Mit der Erstellung von Content, egal, ob du den Artikel selber schreibst oder nicht, investierst du in die Zukunft deiner Firma. Je mehr Content du hast, desto mehr Besucher bekommst du und desto mehr Verkäufe erzielst du.

Content ist zeitintensiv oder teuer

Willst du gute Inhalte für deine Webseite erstellen, gibt es zwei Wege. Der erste ist, dass du dir Schreiber suchst, die die Erstellung der Inhalte für dich übernehmen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Du musst sie nicht selber schreiben und bekommst, im besten Fall gute Texte geliefert, die du auf deine Webseite stellst.

Meiner Meinung nach kann das funktionieren, wenn du denn immer denselben Schreiber (für einen Bereich) hast. Hast du fünf verschiedene Schreiber, die sich aber als ein Schreiber ausgeben, wird dein Nutzer das in den Texten früher oder später merken. Jeder hat einen ganz einzigartigen Schreibstil und jeder Schreibstil und damit Autor hat natürlich auch seine eigenen Fans. Dennoch haben große Webseiten, die täglich 10 Texte und mehr veröffentlichen, natürlich auch mehrere Schreiber - ein Mensch alleine schafft das kaum.

Wenn du aber nicht zu denen gehörst, die eine unbegrenzte Anzahl an Schreibern beschäftigen können und unbegrenzt Geld für die Erstellung von Inhalten zur Verfügung haben, musst du deine Inhalte wohl oder übel selber erstellen.

Besser eigene Inhalte erstellen

Hier auf der CMDacademy haben wir auch mehrere Schreiber. Also eigentlich zwei und jeder schreibt für seinen Bereich. Manchmal machen wir auch Projekte gemeinsam (gerade im DIY Bereich). Dann können natürlich auch Angelika oder ich darüber schreiben. Wenn wir dagegen jemanden bitten würden, über unser neustes DIY zu schreiben, der das einfach nicht selbst gemacht hat, würde das in die Hose gehen.

Ok, ich gebe zu ein DIY ist etwas spezielles. Schließlich kannst du nur authentisch darüber schreiben, wenn du es wirklich erstellt hast. Bei anderen Themen kann dann wohl auch ein anderer Autor übernehmen. Allerdings kann es immer sein, dass man sich widerspricht. Jeder Mensch hat seine einzigartige Herangehensweise. Ob es nun ein Text, ein DIY, ein Video, eine Audioaufnahme oder ein Foto ist, jeder hat seinen eigenen Blick auf ein Thema und daher schreibt auch jeder anders. Aus diesem Grund sind nie zwei Texte gleich, nie zwei Meinungen zu 100% identisch oder kompatibel. Aus dem Grund sollte ein Webeseitenbetreiber auch nicht einfach seine Investition (Texte) in die Hände von jemand anderem geben (Ausgabe). Wer selbst schreibt, hat immer dieselbe Meinung und muss sich nicht darum sorgen, dass er sich in den verschiedenen Texten widerspricht und damit seine User verärgert.

Warum der Shortcut nie funktioniert

Es ist fast peinlich, wie oft wir schon versucht haben, den kurzen Weg, den sogenannten Shortcut, zu gehen. In unseren Anfangstagen haben wir eine Handarbeitswebseite erstellt, die von verschiedenen Schreibern befüllt wurde. Wir wollten schnellen Erfolg, schnell viele Texte und schnell Geld verdienen.

Das Ergebnis war ernüchternd. Die Texte, die wir schließlich bekamen, entsprachen wirklich nicht unseren Vorstellungen. Sie waren oberflächlich (oder zumindest hatten wir das Gefühl) und wimmelten auch noch vor Rechtschreibfehlern. Klar, unsere versierten Schreiber stammten aus Indien, bekamen nur wenige Euro pro Text und beherrschten Deutsch wohl eher als Fremdsprache. Hinzu kam noch, dass sie DIYs aus dem Kopf schreiben sollten (Keyword z.B.: Frosch nähen). So im Nachhinein stellt sich natürlich die Frage: Wie um alles in der Welt sollte das gut gehen? Wie soll jemand einen auch nur halbwegs guten Text zu einem Thema schreiben, der noch nie versucht hat wirklich umzusetzen?

Hätte der Schreiber wirklich einen Frosch genäht und dementsprechend noch Bildmaterial geliefert, wäre die Webseite wohl sehr viel erfolgsversprechender gewesen. So hatten wir lediglich eine Webseite mit vielen DIYs, die weder jemals ausprobiert wurden noch irgendwelche Bilder zeigten, dass hier wirklich genäht, gestrickt oder gehäkelt worden war.

Rückblickend ist es wirklich so logisch wie nichts, dass dies ein Reinfall war, oder?

Auch hier bewahrheitete sich mal wieder: Der Shortcut funktioniert nicht!

Das Ergebnis

Überraschenderweise erhielt unsere hoch-seo-optimierte kleine Webseite sehr viel Traffic. Es strömten richtig viele Besucher von den Suchmaschinen zu uns, trugen sich in unseren Newsletter ein oder kauften sogar hin und wieder etwas in unserem Shop.

Da unser Marketing außer der Erstellung von Inhalten aber gleich null war, blieb es auch dabei. Wir stellten keine weiteren neuen Texte mehr ein, schickten nie einen Newsletter raus (obwohl wir viele Einschreiber bekamen) und begannen auch nie damit wirkliche DIYs zu erstellen, um unsere Anfänge zu kompensieren.

Natürlich war die Webseite ein Flop. Wer sein Business nicht als Business behandelt und sich täglich in irgendeiner Form darum kümmert, hat natürlich auch kein Business sondern eine Ansammlung von Texten, die Newslettereinschreiber sammeln, zu denen aber nie eine Beziehung aufgebaut wird.

Schließlich übst du deinen Job auch nicht nur hin und wieder mal aus sondern sprichst täglich bei deinem Boss vor, oder?

Ein weiterer Versuch

Über die Jahre war dies natürlich nicht die einzige "herausragende Idee", die wir hatten. Nein, wir erstellten noch eine ähnliche Webseite. Diesmal wurde der Fokus etwas breiter gefasst, Videos waren in und wurden von den Suchmaschinen bevorzugt und wir wollten - nun, natürlich Erfolg mit unserer Webseite.

Gesagt getan, das Equipment für die Aufnahme von Videos war bald besorgt und wir legten los. Jeder von uns erstellte jede Woche drei Videos. Die Videos wurden auf YouTube geladen, halbherzig mit Keywords versehen und optimiert (eigentlich war das eher lästig!) und ein kurzer Text auf die Webseite gesetzt, so dass das Video eingebettet werden konnte.

Nun sollte man ja annehmen, dass bei unseren nun authentischen Videos viele Besucher die Webseite stürmten, oder? Fehlanzeige. Wir schafften es nie wirklich genug Besucher auf die Webseite zu kriegen, damit diese profitabel wurde. Besucher kamen - und gingen. Klar, sie bekamen ja auch keine anderen Informationen als auf YouTube, warum also extra zu uns kommen?

Richtig, es gab keinen Grund.

Wenig Text und authentische Videos machten unsere Fans und Abonnenten von YouTube eben auch nicht zu Fans unserer Webseite.

Was war hier falsch gelaufen?

Auch hier muss ich rückblickend sagen: einfach! Eine Webseite, die keine Inhalte hat, ist irgendwie...leer. Videos alleine bringen es nicht. Es muss schon einen Grund geben, warum ich als User von YouTube auf die Webseite des Kanals gehen soll. Und wenn ich es schon tue, dann möchte ich dort mehr Informationen bekommen als auf YouTube... sonst.. ja, sonst bin ich wieder weg ;-).

Ja, wie wäre es mit einem Schnittmuster zur Nähanleitung gewesen? Oder zusätzlichen Informationen, die es eben nur auf der Webseite gibt? Natürlich war auch hier der Shortcut schuld. Drei Videos pro Person pro Woche zu erstellen, führte zwar zu neun Videos pro Woche, verlangte aber seinen Erstellern schon einiges ab - so konnten sich diese weder um zusätzliche Werbung noch um interessante Blogposts kümmern, die dann wirklich in den Suchmaschinen gefunden werden konnten.

Content, Content, Content...

Wenn du es vorab nicht geglaubt hast, zeigen es diese zwei Beispiele leider nur allzu deutlich, dass gute Inhalte das A und O einer Webseite sind. Nein, es ist nicht damit getan, dass man einen kurzen Text schreibt und Videos einbettet. Und nein, es ist ebenfalls nicht damit getan, dass man Texte schreiben lässt von Schreibern, die sich das DIY vorstellen statt es zu machen...

Wie du daran ganz deutlich erkennen kannst:

1. Es gibt keinen Shortcut. Wer eine erfolgreiche Webseite haben möchte, plant und erstellt besser selber seine Inhalte. 

2. Die Erstellung von Inhalten funktioniert nur, wenn du dich auch selber mit dem Thema auskennst. 

3. Jedes Thema, über das du schreibst, sollte ausführlich beleuchtet werden. So darf ein Text durchaus ein Video, Geschriebenes und Bilder enthalten.

4. Jedes Stück Content, das du erstellst, sollte erlebt sein. Das heißt: Schreibe nur über etwas, dass du entweder selber gemacht hast oder wovon du zumindest Ahnung hast.

Content kann Marketing on a zero Budget sein

Für diesen Monat habe ich mir vorgenommen jeden einzelnen Tag einen Blogpost zu veröffentlichen. Ganz nach dem Buch "The One Thing", das mich so fasziniert hat, habe ich mir vorgenommen, täglich die eine Sache, die alle anderen Dinge überflüssig macht, ganz oben auf meine Prioritätenliste zu setzen.

Heute ist Tag 20. Der ausführliche Blogpost, den du gerade liest, ist für morgen und bereits fast fertig. Also ja, 21 Tage habe ich bereits durchgehalten, zwischendurch habe ich allerdings geschwächelt. Warum? Einfach, weil ich nicht richtig geplant hatte bzw. mir zu viel vorgenommen hatte (am letzten Wochenende habe ich vier Videos aufgenommen 😉 ). 

Mein Experiment

Die 20 Blogposts haben mich bisher nichts gekostet außer einer Menge Zeit. Ich habe in mein "one Thing" täglich ca. vier Stunden investiert, an manchen Tagen sogar bedeutend mehr. Mehr immer, wenn ich wusste, dass es am nächsten Tag zeitlich eng werden würde. Dann habe ich extra viel gemacht, damit ich den darauf folgenden Tag meine Challenge nicht über Board werfen musste. 

Das Resultat lässt sich leider auch noch nicht genau ausmachen. Wer heute einen Text schreibt und veröffentlicht, kann davon ausgehen, dass Google diesen in 4-6 Wochen in seiner Suchmaschine hat. Mit anderen Worten: Wahrscheinlich ist bisher keiner meiner Texte in den Suchmaschinen vertreten.

Content Marketing ist also nichts für Ungeduldige. Es wird noch einige Wochen dauern, bevor ich verlässlich sagen kann, was sich hier durch meine Challenge getan hat. Aber jeder einzelne Blogpost wird Traffic auf die Seite leiten und netterweise für immer.

In unserem Kurs "Marketing on a zero Budget" gehe ich sehr detailliert darauf ein, warum Content Marketing die beste Möglichkeit ist, seine Webseite profitabel zu machen.

Den umfassenden Online Kurs findest du hier:

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