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Warum Content nicht gleich Content ist

Warum Content nicht gleich Content ist

Unser Content der Kategorie "SimpleLifeStories", in der es um DIY, Kochen, Backen, Häkeln, Stricken und Nähen geht, gehörte "früher" zu einer eigenen Webseite, eben SimpleLifeStories. Irgendwann packte sich Markus aber ein Herz und kopierte alle Artikel, die wir auf der Webseite hatten, hier auf die CMDacademy. 

Warum? Nein, wir dachten nicht an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, als wir das entschieden haben. Wir dachten mehr daran, dass es wesentlich einfacher ist eine Webseite mit Inhalten zu füllen als.... nun ja, um ehrlich zu sein 19. Irgendwann eröffnete mir unser Programmierer, dass wir mittlerweile 19(!) Webseiten hatten. Und mit den 19 Webseiten natürlich auch 19 Domains und 19 WordPressinstallationen (eigentlich noch mehr...) und natürlich 19 verschiedene Orte, die nicht nur mit Inhalten sondern eben auch in der Software geupdatet werden wollten. Mit anderen Worten: 19 Orte zu bedienen war unmöglich

Das mussten auch wir uns irgendwann eingestehen. Bei meiner Analyse unserer Webseiten, was denn  so "falsch gelaufen war" stolperte ich irgendwann über SimpleLifeStories, die zwar über 406 (!) Artikel verfügte aber eigentlich kaum Content hatte.

Artikel ohne Content?

Nun ja, wie kann es denn sein, dass so viele Artikel kaum Content, sprich Inhalte, haben? Gute Frage!

In unserem Fall ist diese sogar einfach zu beantworten. Als wir beschlossen unseren YouTube Kanal von SimpleLifeStories (den findest du hier) mit unserer Meinung nach hochwertigen Videos zu füllen, war für jeden von uns die Aufgaben 3 Videos pro Woche zu produzieren. Ich plante die Videos, wir setzten sie gemeinsam um, Markus bearbeitete sie, ich lud sie hoch und beschriftete sie und Angelika bewarb sie schließlich. Soweit so gut. Nur: Mein Part war schon irgendwie enorm! Irgendwie kam ich nicht hinterher. Zum Hochladen und Beschriften gehörte nämlich auch jedes Mal ein Blogpost auf SimpleLifeStories. Unglaublich, wie kurz und knapp man den fassen kann. Überschrift, einen Satz, Video, ein paar Affiliate Links und... nichts.

Unnötig zu erwähnen, dass die Webseite einfach nicht genügend Besucher bekommen wollte, oder? Ich habe mir wirklich lange die Frage gestellt: Warum nur? Wir tun doch alles!

Ja, alles, außer vernünftige Artikel zu schreiben, die auch irgendwie die Inhalte der Videos unterstützten. Denn mal ehrlich: Was nutzt das beste Video, wenn keiner bereits vorab einen kurzen Überblick bekommt, worum es eigentlich geht? Richtig... 

Ok, im Nachhinein schäme ich mich wirklich. Ich meine, ich hätte es wissen müssen. 

Die Moral von der Geschicht'...

... ohne Content ist die beste Website nichts 😉

Du solltest dir das auch einmal auf der Zunge zergehen lassen: Wir produzieren wirklich aufwendig und gut durchgeplant jeder 3 Videos pro Woche. Alleine das ist schon eine Menge Arbeit. Die müssen noch bearbeitet, hochgeladen und beschriftet werden. Ja, auch das ist viel Arbeit. 
Und, statt dem Video dann auch Inhalt zu geben und den Suchmaschinen (allen Voran natürlich Google) zu sagen, worum es in dem Video geht, schreibe ich einen Zweizeiler und war nie mehr gesehen...

Schlechtes SEO

Da jeder Artikel zwar ein Video aber nur wenige Wörter hatte, galt er natürlich als schlecht für's SEO. Logisch. Hinzu kam noch, dass jede Menge Affiliate Links einfach so darin zu finden waren. 

Kein Content

Falls du dachtest, dass ich übertrieben habe - nein, sorry - es war wirklich so schlimm. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und wir hatten noch Glück im Unglück, da Google unsere Webseite nicht als Spam ansah und auf die Schwarze Liste setzte bzw. aus dem Index warf...

Für die Zukunft gelernt

Viele Videos, die wir damals erstellt haben, sind auch heute noch gut. Daher haben wir nun alle Inhalte hierher kopiert und ich schreibe endlich richtige Artikel dazu. Jeder Artikel, ob mit Video oder nicht, wird nun aufpoliert, bekommt zusätzliche Inhalte, vielleicht etwas mehr fundiertes Wissen und schließlich Affiliate Links, die unsere Nutzer nicht als solche wahrnehmen müssen. Sie fließen einfach in den Content ein. Schließlich geht es natürlich in einem Business darum irgendwie Geld zu verdienen.

In erster Linie halten wir uns an Pat Flynn's Grundsatz "Serve first" (and the money will come). Ein Beispiel dafür ist der Artikel "Gesünder Leben". In dem Artikel findest du kostenlose Hydrate Sticker zum Download. Diese kannst du in deinen Planer kleben, damit du dich daran erinnerst, genügend zu trinken. Aber im zweiten Schritt gibt der Artikel auch Informationen darüber, wie wichtig es ist, viel zu trinken und wie dies zur Gewohnheit werden kann. Ich habe auch noch mein Lieblingseistee-Rezept hinzugefügt. 

So hoffe ich wirklich, dass dieser Artikel in erster Linie einen Mehrwert bietet und jeder Leser etwas lernt. Denn dafür sind wir ja hier auf der CMDacademy, oder? Wir wollen etwas lernen.

Was du diesmal gelernt hast

In diesem Artikel wollte ich dir vermitteln, wie wichtig es ist, nicht nur den Videocontent (Podcast oder einfach die Bilder), die du produzieren willst, gut zu durchdenken. Auch alle weiteren Schritte, die du beachten musst, sind wichtig. Beim Videocontent fängt es beim Schneiden und Beschriften der Videos an und endet noch nicht mit dem guten Content für deine Webseite. Natürlich will das Video bzw. der Artikel auch noch beworben werden. 

Wenn du also nicht wie ich später alles "noch einmal" machen willst, lass dir sagen, dass der "short cut" (in diesem Fall: So viel Video mit so wenig Inhalten wie möglich) keine gute Idee ist... 

Wesentlich besser ist es, wenn du dir genau überlegst, welcher Inhalt für deine Zielgruppe der richtige ist und du dann eben nur ein oder zwei, meinetwegen auch drei Artikel pro Woche erstellst und diese dann aber so ausführlich und hochwertig wie möglich gestaltest.

Wenn du mehr darüber lernen willst, wie du guten Content für deine Webseite erstellst, schau dir unseren Kurs an: 

Die Grundsätze des Bloggens sind natürlich für alle gleich, egal, ob du Designer, Autor, Schreiner oder Fahrzeugmechaniker bist. Daher lass dich von dem Titel nicht in die Irre führen und schau dir erst einmal den Kurs an.

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