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Warum du einen eigenen Onlinekurs erstellen solltest

Irgendwann Anfang Januar 2021 habe ich beschlossen, dass es eine tolle Idee ist, meinen Abonnenten (und hoffentlich auch Fans) einen Onlinekurs zur Verfügung zu stellen, der ihnen genau erklärt, wie sie einen eigenen Onlinekurs erstellen.
Ich dachte mir, dass gerade jetzt - im Lockdown - fast jeder Zeit hat sich um so ein großes Projekt zu kümmern und damit für die Zukunft vorzusorgen.
Also, wenn nicht jetzt, wann dann? Mit dieser Einstellung habe ich dann losgelegt: Kurs planen, zusammenstellen, Materialien (wenn benötigt) suchen, Kollege aktivieren und eine Woche von morgens bis abends aufnehmen. Am Ende der Woche waren wir beide ziemlich geschafft - aber glücklich.

In der Woche darauf habe ich dann 28 Videos geschnitten. Die folgende Woche habe ich mit dem Upload und der Beschreibung der Videos auf Udemy und Teachable verbracht. In Woche drei nach der Aufnahme der Videos habe ich alle Videos bei YouTube verlinkt, beschriftet, in Kapitel eingeteilt, Infokarten erstellt und den Abspann eingebaut.
Nachdem ich den Montag der letzten Januarwoche irgendwie verschludert hatte, habe ich beschlossen, jeden Tag sieben Videos einzustellen, zu optimieren, Tags zu suchen, etc. Schlimm ist, dass es wirklich etc. war - denn es sind so viele verschiedene Aspekte, an die man denken muss, dass das Einstellen der Videos auf YouTube mitunter ziemlich lange dauert.
Sonntagmittag war ich dann schließlich fertig. Denn auch die Landingpage für den Onlinekurs musste funktionieren. Die Teilnehmer sollten sich in den Newsletter eintragen können und eine Email mit dem Code zugeschickt bekommen, so dass sie sich kostenlos für den Kurs anmelden können.

Gesagt getan. 

Aber: Selbst, wenn man all das schon öfters gemacht hat, stellt man irgendwann fest, dass es ein verdammt großes und vor allem langwieriges Projekt ist.

Warum sollte man also einen Onlinekurs erstellen?

Was habe ich also nun von den vier Wochen Arbeit, die mich dieser -kostenlos erhältliche- Onlinekurs gekostet hat?

Zum einen muss ich ihn ja nicht immer kostenlos anbieten. Bei Udemy zum Beispiel kann man nur einen Kurs kostenlos geben, der nicht länger als zwei Stunden lang ist. Unser Kurs ist aber 4,5 Stunden lang. Diese Richtlinie hatte sich also geändert. Gut, damit muss ich leben. Schließlich gehört mir Udemy nicht (schade 😉 ). 
Aber zumindest kann ich den Kurs hier auf meiner Onlineschule kostenlos einstellen. 
Dafür muss ich aber die bezahlte Version der Teachable Software haben.

Also mich kostet der Kurs nicht nur vier Wochen Arbeit sondern auch noch Geld und ich behaupte dennoch, dass sich die Erstellung eines Onlinekurses lohnt.

Warum?

Doch, ich kann rechnen, meistens zumindest 😉 So ist mir durchaus bewusst, dass mich die Erstellung des Kurses sowie das Schneiden der Videos 160 Arbeitsstunden gekostet haben und den Kollegen auch noch einmal 40. 

Wenn du das nun mit dem Stundenlohn multiplizierst, hast du das, was der Kurs erst einmal Wert ist. Hinzu kommen noch Kosten für Strom, Heizung, Abnutzung des Equipments, Materialien etc.

Alles in allem hat es also nun erst einmal bedeutet, dass ich eine Menge Geld investiert habe.

Ich hoffe, ich habe dich nicht abgeschreckt und du findest es immer noch eine recht gute Idee einen Onlinekurs zu erstellen. Ich kann dir versprechen, dass es eine gute Idee ist.

Obwohl er bisher nur viel Zeit und Arbeit gekostet hat, weiß ich, dass der Kurs sich früher oder später "lohnen wird".
"Lohnen" heißt in diesem Fall, dass die Abonnenten auf YouTube hoffentlich auf meine Seite kommen und sich in den Newsletter eintragen. Wer das nicht möchte, kann den Kurs immer noch kaufen. 

Schön ist nun, dass der Onlinekurs, nachdem er einmal hochwertig erstellt wurde, keine weiteren Kosten mehr verursacht. Er ist einfach "da" und kann für immer verkauft werden.

Und genau das ist der Grund, warum sich jede einzelne investierte Stunde auf lange Sicht lohnt. Der Onlinekurs ist dabei wie eine Aktie, die nicht an Wert verlieren sondern nur gewinnen kann. Er ist wie eine Anlage, eine Investition in die Zukunft, die nun für immer für mich Geld verdienen kann und auch tut.

Und wann lohnt sich die Erstellung des Onlinekurses nun?

Mein allererster Onlinekurs, den ich noch heute auf Udemy und auf Digidesignresort als "Safari Lounge Designer Classes" verkaufe, verdient schon seit 2009 Geld. Seitdem sind viele Jahre vergangen. Aber das, was ich in dem Kurs erzähle, hat immer noch Gültigkeit. Wenn ich also einen Evergreen-Kurs erstelle, sprich einen Kurs, von dem ich weiß, dass er nicht alt wird, kann ich viele Jahre daran verdienen.
Und dann lohnt sich die Erstellung jedes einzelnen Onlinekurses. 

Nebenbei gesagt: Es gibt noch aufwendigere Projekte als Onlinekurse. An einer Software arbeiten mitunter viele Entwickler für viele 1000 Euro im Monat über einen langen Zeitraum. Dasselbe erlebst du bei einem Spiel oder einem Hollywood-Film, dem Album eines Musikers oder einer Anleitung, die auf Etsy & Co. verkauft wird.

Jedes dieser digitalen Produkte hat eine Entwicklungszeit aber sobald es einmal erstellst ist, verdient es auch sehr lange Geld ohne weiteres zutun.

Daher: Sobald die Ausgaben wie Strom, Heizung, Material und Equipment eingenommen wurden, hat sich der Kurs eigentlich schon "gelohnt". Im nächsten Schritt musst du dich natürlich noch bezahlen - und das für eine lange Zeit.

Dieser Zeitpunkt nennt sich die "Amortisation" eines Produkts. Sobald dieser erreicht ist, verdienst du an deinem digitalen Produkt. Sagen wir, du verdienst im ersten Monat 300€ mit deinem Onlinekurs, solltest du noch ein paar Kurse mehr erstellen, damit du davon auch leben kannst.

Die Hauptfrage ist nun, wie ernst du deine neue Karriere als Onlinedozent nimmst.

Sagen wir, du hast die Möglichkeit Vollzeit an deinen Onlinekursen zu arbeiten und erstellst  jeden Monat einen Kurs, dann wäre der Zeitpunkt, an dem du von deinen Kursen leben kannst nach 8-10 Monaten erreicht, natürlich immer abhängig davon, wieviel Geld du im Monat verdienen (willst) musst.

Nehmen wir auch einmal an, jeder neue Kurs verdient im ersten Monat 300€, im 2. Monat 200€ und ab (nicht im) dem 3. Monat 150€ pro Monat (mit zusätzlicher Werbung kannst du das natürlich potenzieren):

Monat 1 = 300€ (erster Kurs)
Monat 2 = 300€ (zweiter Kurs) + 200€ (erster Kurs)
Monat 3 = 300€ (dritter Kurs) + 150€ (erster Kurs) + 200€ (zweiter Kurs)
Monat 4 = 300€ (vierter Kurs) + 150€ (erster Kurs) + 150€ (zweiter Kurs) + 200€ (dritter Kurs)...

Du siehst schon, dass es im ersten Monat gerade einmal ein Nebenjob ist, im vierten Monat aber schon 800€ erwirtschaftet werden und deine Karriere als Onlinedozent sich definitiv in die richtige Richtung entwickelt.

Meine Geschichte als Onlinedozent

Am ersten Tag der 28 Tage Challenge erzähle ich dir ein wenig darüber, wie sich Onlinekurse für mich als Haupteinnahmequelle entwickelt haben - vom ersten überwältigenden Erfolg bis hin zur absoluten Ignoranz, in der ich keine oder kaum neue Onlinekurse erstellt habe aber dennoch immer Einnahmen mit meinen Onlinekursen erzielt habe.

Was benötigst du, um an der 28 Tage Onlinekurs Challenge teilzunehmen?

Um an der Challenge teilzunehmen, benötigst du kein umfangreiches Equipment. Zur Videoaufnahme kannst du erst einmal dein Mobiltelefon nutzen, ein paar Schreibtischlampen helfen dir (zunächst einmal) dabei dich auszuleuchten.
Lass dich auf keinen Fall von nicht vorhandenem Equipment davon abhalten deinen ersten Onlinekurs zu erstellen und nutze erst einmal, was du hast. 

Hier ist mein Equipment:

Für den Videoschnitt nutze ich eigentlich immer Final Cut Pro und Screenflow (beides aus dem Mac App Store). Für Windows würde ich Adobe Premiere und Camtasia empfehlen.

Fazit

Man kann also getrost behaupten: Mehr ist mehr. Wenn du den Rest deines Arbeitslebens (oder auch nur fünf Jahre) damit verbringst jeden Monat einen Onlinekurs zu erstellen, wirst du auch im hohen Alter noch daran verdienen - immer vorausgesetzt, du erstellst gleich von Anfang an Evergreen-Onlinekurse.

Wie siehst du das?

Hast du Lust an der Challenge teilzunehmen? Willst du in Zukunft mit Onlinekursen dein Geld verdienen? Selbst, wenn du erst Monate später von der Challenge hörst, kannst du natürlich immer die einzelnen Videos durcharbeiten und dich für den Onlinekurs registrieren.

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