Welches Marketing passt zu deinem Onlinekurs?

Wenn du nun deinen Onlinekurs fertig hast, musst du ihn natürlich auch bewerben. Denn nur, wer irgendeine Art von Marketing betreibt, kann berechtigt auf Verkäufe hoffen.
Seinen Kurs einfach nur bei Udemy (oder schlimmer noch auf seiner eigenen Plattform) hochzuladen und die Plattform den Rest machen zu lassen, führt am Ende zu "Hope Marketing".
Denn letztlich wird dein Onlinekurs dann zufällig verkauft, wenn jemand - fast zufällig - auf der Webseite vorbei kommt, der deinen Kurs gut finden könnte.
Da wir aber regelmäßige Einnahmen und auch noch so hohe Einnahmen erzielen wollen, dass wir unseren Lebensunterhalt davon bestreiten können, müssen wir etwas mehr tun als nichts.
Aus diesem Grund gebe ich dir in diesem Video erste Ideen wie du deinen Onlinekurs vermarkten kannst.

Wo findest du deine Zielgruppe online?

Jeder Onlinekurs ist anders und spricht auch andere Menschen an. Daher ist die erste Frage, die du dir stellen musst, wo sich deine potentiellen Teilnehmer online "rumtreiben".
Bietest du einen kreativen Kurs an, sind sie vielleicht eher auf Instagram oder Pinterest als auf Twitter zu finden.
Bietest du einen eher technischen Kurs an, werden deine potentiellen Teilnehmer garantiert eher auf Twitter zu finden sein.
Wie wir gelernt haben, sollten wir ja auch einen Onlinekurs basierend auf unseren eigenen Fähigkeiten und Talenten anbieten. Daher kannst du dir auch überlegen, wo du online zu finden bist - sehr wahrscheinlich ist dort auch deine Zielgruppe.

Es spielt keine Rolle für welche Plattform du dich entscheidest. Wichtig ist, dass du dich - erst einmal - auf eine einzige konzentrierst. Niemand kann alle Plattformen ohne die nötige Vorarbeit dauerhaft alleine bespielen. Daher ist es eine gute Idee mit einer einzigen Plattform anzufangen.

Indirekte Werbung auf Instagram mit Mehrwert

Ich habe jetzt einmal Instagram als Beispiel genommen aber letztlich funktioniert die Werbung auf jeder Plattform gleich.
Du solltest nicht mit dem Vorsatz auf die Plattform gehen zu verkaufen (ja, das ist schon richtig, was ich hier schreibe...) sondern mit dem Vorsatz deinen potentiellen Fans einen Mehrwert zu bieten.
Niemand wird zum Fan einer Marke, weil die Marke so tolle Angebote macht. Wenn du einmal auf dich schaust, merkst du schnell, dass dir eine Person (die für ein spezielles Produkt steht) oder eine Marke sympathisch sind, weil sie dir etwas geben.  Mit "geben" ist dabei nicht nur ein Freebie gemeint. Damit sind auch Informationen gemeint.
In meinem Beispiel habe ich mir das Profil von der Caroline einmal genauer angesehen. In ihren Posts gibt sie mir Informationen zum Thema Marketing. Diese interessieren mich, daher interagiere ich mit diesen Posts, abonniere sie und unterstütze ihre Arbeit. Und natürlich ziehe ich dann auch in Erwägung ihre Produkte zu kaufen.
Wenn eine Firma (Marke) dagegen "einfach nur" Bilder ihrer Produkte postet, wird das schnell langweilig. Und: welchen Mehrwert bekomme ich dadurch? Lerne ich etwas? Kann ich etwas für mich mitnehmen?
Postet eine Firma eine neue Sporthose, denke ich "schön" und bin dann auch schon beim nächsten Bild.
Von Interaktion ist da keine Spur. Ziehe ich in Erwägung die Sporthose zu kaufen? Vielleicht. Aber sehr wahrscheinlich scrolle ich aber einfach weiter zum nächsten Bild, das mich interessiert.

Du siehst, eigentlich ist Werbung gar nicht so schwer. Du darfst im Internet lediglich nicht den Focus auf "verkaufen" legen sondern musst deinem User einen Mehrwert bieten - das kann sowohl "lernen" sein als auch "Unterhaltung" oder "Hilfe". 

Mehrwert, der auch auf YouTube funktioniert

Hier gibt es noch ein zweites Beispiel. Auch auf YouTube ist indirekte Werbung herzlich Willkommen - und sehr einfach umzusetzen. Ich habe mir einmal den Videoschool Kanal von Phil Ebiner aufgerufen. Und auch hier ist das Prinzip das selbe. Er gibt, passend zu seinen Onlinekursen, Videotutorials, die mir bei bestimmten Problemen helfen und dadurch Wert bieten.
Wenn ich dann mehr Informationen haben möchte, finde ich in der Info Box einen Link zum jeweils passenden Udemy Onlinekurs.

Auf YouTube funktioniert die indirekte Werbung eigentlich noch einfacher, die Erstellung der Videos ist dagegen leider aufwendiger als die Erstellung von Instagram Posts.
Jeder, der einen YouTube Kanal hat, hat gleich eine ganze Bibliothek an Informationen für die User. Denn: Meistens werden Videos über die Suche gefunden, oftmals durch die hinterlegten Video Tags, die Beschreibung oder die Untertitel in den Videos. Oder aber die eigenen Videos werden neben Videos angezeigt, die der Nutzer gesucht hat. So kann jeder, der einen YouTube Kanal hat, seine Videos so aufnehmen, dass sie nie alt werden und jedes Video als ein "Salesfunnel" dient, der wiederum zu Einnahmen führt - indirekt.
Auch hier "schreit" der Verkäufer nicht "kauf mich" sondern bietet, wie im Instagram Post auch, zusätzliche Informationen.

Fazit

Online Marketing beschränkt sich eigentlich auf eine Frage: Welchen Mehrwert kann ich meinen Interessenten bieten und wie kann ich diese Interessenten zu Fans machen? 
Das Gute ist: Interessenten, die einen Mehrwert in deinen Postings finden (egal, ob Video oder Bilder und Grafiken), werden automatisch zu Fans und dann eben auch zu Kunden.
Daher gilt für dich, dass du möglichst viel Mehrwert bietest und diesen möglichst regelmäßig postest. Denn so baust du mit der Zeit möglichst viele Salesfunnel auf, die alle am Ende nur einen Sinn haben: durch Mehrwert Interessenten zu Fans und damit auch zu Kunden zu machen.


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